das bewegt die Welt

Fußball: Schießt Geld doch Tore? PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 27. November 2008 um 13:23 Uhr
Beitragsseiten
Fußball: Schießt Geld doch Tore?
Seite 2
Alle Seiten

Fußball: Schießt Geld doch Tore?
Der deutsche Profifußball wehrt sich noch immer vehement gegen potentielle Investoren, die ganze Vereine übernehmen wollen. Das könnte bedeuten, dass die Bundesligaklubs dadurch auf längere Sicht

im Wettbewerb mit anderen europäischen Ligen in eine gefährliche Randlage geraten. Schalkes heutiger Uefa-Cup-Gegner Manchester City ist dafür ein gutes Beispiel und zeigt, was unter Umständen mit Geld möglich ist.

Der nordenglische Klub steht für eine Entwicklung, die deutsche Fußballfunktionäre in ihrer überwiegenden Mehrheit so vehement ablehnen wie zum Beispiel einen eckigen Ball, nämlich die Übernahme von Profivereinen durch branchenfremde Investoren.
Manchester City war im Sommer 2008 für knapp 260 Mio. Euro an eine Investorengruppe aus Abu Dhabi unter Führung von Scheich Sulaiman al-Fahim gegangen.
Auf "18 neue Spieler auf Weltklasseniveau" freut sich nun der Trainer -Mark Hughes - denn Scheich al-Fahim hat nur dafür knapp 700 Mio. Euro in Aussicht gestellt - das sind Summen, bei denen unseren Bundesligaklubs einfach nur die Luft wegbleibt.

Der Klub holte zum Beispiel schon den Brasilianer Robinho für umgerechnet 40 Mio. Euro, was aber allein bisher nicht viel zu helfen scheint, denn Manchester City dümpelt derzeit auf Platz 11 der Tabelle im Niemandsland der heimischen Liga.

Scheich al-Fahim hätte sein Geld vielleicht auch lieber anders investiert als in einen Verein, der selbst vor Ort in der eigenen Stadt nur die 2. Geige hinter Manchester United spielt. Da hätte es im europäischen Fußball sicherlich interessantere Marken gegeben - oder ?.
Wie wäre es zum Beispiel mit Schalke gewesen?
Schalke 04 verfügt über große Tradition, treue Fans und sogar Papst Johannes Paul II war zu Lebzeiten dort Mitglied.

Das Problem dabei ist aber schnell lokaisiert, denn der Scheich hätte in Deutschland keine Chance einen solchen Verein komplett übernehmen zu können, ebenso wenig wie russische Oligarchen und US-Milliardäre. Der Grund dafür ist, dass die Deutsche Fußball Liga bislang felsenfest an der sogenannten 50+1-Regel, die solche Übernahmen ausschließt, festhält.
Bisher tritt im Profifussball nur Martin Kind, Präsident von Hannover 96, für eine Abschaffung dieser Regel ein.

Geld allein reicht also nicht aus, um Stars zu verpflichten.
Brauchen Bayern München, der Hamburger SV, Dortmund, Bremen, Köln, Gladbach, Bochum, Cottbus oder Eintracht Frankfurt denn kein Geld?
Im Grunde genommen nicht, denn

 
Infos und Tipps zur sicheren Anlage in Gold, Silber und andere Edelmetalle