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Warum knallt es Ende 2013? Armut, ESM, Japan, Konjunktur, Englands Schulden, FB, Schweiz, Immobilien PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 24. Januar 2012 um 15:39 Uhr

Fast jeder stellt sich die Frage, wann es zum Crash im weltweiten Finanz-System kommt, wie sich die Inflation entwickeln wird, was aus den ganzen Schulden und Anlagen wird, wielange das Pyramidenspiel mit dem Zinseszins noch funktioniert, wie sich die Gesellschaft in dem Umfeld verändert, wie man sich auf das alles vorbereiten kann usw........... Seit dem Start unserer Seite im April 2008 haben wir niemals Panik gemacht und Ihnen mit Ende 2013 / Anfang 2014 immer wieder nur ein Datum genannt, an dem mit diesem großen Knall zu rechnen ist und wir lagen damit bislang voll richtig und im Plan. Alle anders lautenden Ankündigungen haben sich als falsch, übertrieben oder einfach nur als Panikmache herausgestellt. Im heutigen Artikel zeigen wir Ihnen warum und wie wir auf diesen Zeitraum kommen und können Ihnen das sogar grob vorrechnen.


Mit 1,1 Milliarden Menschen ist weltweit fast jeder Dritte im erwerbsfähigen Alter entweder arbeitslos oder lebt trotz Arbeit in Armut.
Die größte Gruppe ( 900 Millionen  ) bilden hierbei Menschen aus den Entwicklungsländern, welche sich mit einem täglichen Einkommen von weniger als zwei US-Dollar ( trotz Arbeit )immer noch unter der Armutsgrenze befinden. Allein in Europa sind etwa 45 Millionen Menschen arbeitslos, wobei vor allem die extreme Jugendarbeitslosigkeit in den südeuropäischen Krisenländern auffällt. Die Situation
Deutschlands hat sich dabei im Vergleich in den letzten Jahren immer weiter verbessert und wir gehören zu den wenigen Ländern, in denen die Arbeitslosigkeit bereits wieder unter den Vorkrisenstand gefallen ist. Grund dafür ist vor allem die extrem schwache Entwicklung von Löhnen und Gehältern - ein Trend der etwa mit der Wiedervereinigung Anfang der 1990er Jahre begonnen hat. Das ließ die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen gegenüber dem Ausland zwar ständig weiter ansteigen, dafür entwickelte sich aber die Binnennachfrage verglichen mit anderen EU-Staaten relativ schwach!
Der polnische Oppositionsführer Jaroslaw Kaczysnki nahm genau diese Entwicklung zuletzt zum Anlaß der deutschen Wirtschaft den Vorwurf zu machen, man habe sich in Deuschland sich im Zuge der europäischen Schuldenkrise „auf Kosten anderer“ bereichert.
An solchen schwachsinnigen Äußerungen sehen Sie mal wie man in Krisenzeiten gegenüber anderen dasteht wenn man Hilfsbereitschaft gegenüber Staaten zeigt oder einfach fleißiger, ehrlicher und intelligenter ist bzw. gehandelt hat. Ich frage mich immer öfter warum wir bei uns im eigenen Land an vielen Dingen sparen, nur um anderen im Gegenzug zu helfen, wobei der Dank dafür dummes Gerede, Neid oder sonstiger Mist ist?
Statistische Tricks hin oder her - wir stehen besser da als fast alle anderen EU-Staaten und von einem Vergleich mit der Welt möchte ich schon garnicht erst reden, denn da geht es den schlechtesten 5% bei uns noch besser als 95% im Rest der Welt.
Folge: die deutsche Arbeitslosigkeit ist 2011 auf ein 20-Jahres-Tief gefallen!



Der Vertrag für den Krisenfonds ESM steht. Er wird am 1.Juli 2012 mit einem Volumen von 500 Mrd. Euro starten - das ist 1 Jahr vor dem zunächst geplanten Beginn. Daran sieht man, daß schon bald mit den nächsten Problemen und einem gewaltigen Geld- und Kreditbedarf gerechnet wird. Im März wird der Umfamg nochmals geprüft, wobei bereits viele Fachleute selbst offiziell eine Aufstockung um weitere 500 Mrd. auf dann 1 Billion fordern.



Die Japanische Notenbank rechnet für 2012 mit einer Schrumpfung der Wirtschaft um 0,4%, wobei es nur deswegen nicht schlimmer kommt, weil noch erhebliche Arbeiten für den Wiederaufbau nach dem verheerenden Erdbeben anstehen. Ja - so wird aus einer Katastrophe für die einen ein Konjunkturprogramm für die anderen.




Inzwischen bekommt auch schon Siemens die Bremsspuren der Weltkonjunktur zu spüren - außerdem fällt man mit Engagements im Bereich alternativer Energien kräftig auf die Schnauze. Während der Umsatz im 1. Geschäftsquartal 2011/2012 noch um 2% auf knapp 18 Mrd. Euro zulegte gingen die Auftragseingänge schon um 5% zurück. Das Ergebins nach Steuern ging um etwa 17% auf 1,46 Mrd. Euro zurück, wobei vor allem Sonderlasten aus einem missratenen Windpark-Projekt negativ zu Buche geschlagen haben.
Es ist auch das Ziel und ein wichtiger Punkt bei unseren Vorträgen den Leuten mal aufzuzeigen warum Investments in Immobilien oder auch Photovoltaik relativ unsinnig oder uninteressant sind.


Die Staatsverschuldung der Briten hat zum ersten Mal in der Geschichte die Marke von 1 Billion Pfund überschritten - das sind etwa 1,2 Billionen Euro.
Und jetzt kommt der Oberhammer - bitte sehen Sie sich das genau an: Alleine im abgelaufenen Haushaltsjahr 2010/2011 stieg die Verschuldung um 127 Mrd. Pfund - das ist von 830 Mrd. aus gerechnet etwa ein Anstieg von 15%!!!!!
Selbst Ausgaben-Einsparungen um 0,9% und ein Einnahmenplus von 7,3 % halfen garnichts.
Und ein Blick auf die Zinsen zeigt, daß man sich derzeit sogar zu historisch niedrigen Zinsen neu verschulden kann - also der Schuldendienst ganz sicher nicht der Treiber der Haushaltslöcher ist. Auf 1 Jahr betrachtet liegt man bei 0,5% Zinsen, auf 5 Jahre bei 1% und auf Sicht von 10 Jahren bei 2% bei den brittischen Anleihen - das ist doch lächerlich!
Was bedeutet das konkret?
Der Schuldensumpf ist bereits so tief und der durch den Zinseszins verursachte Zwang ( zur immer weiteren bzw. schnelleren Verschuldung ) derart massiv, daß selbst Sparen und eine Steigerung der Einnahmen nichts mehr positiv für die Staatshaushalte bewirken kann. Eine Entschuldung ist ausgeschlossen, außer über einen Schuldenschnitt oder eben über massive Inflationierung. Die aktuellen Inflationsraten sind noch viel, viel zu niedrig um hier etwas zu bewirken - es muss sich also was tun bei den Inflationsraten und den Realzinsen und zwar ganz sicher nicht zum Vorteil der Bürger und Anleger!
Und an alle die sagen, daß das nur ein Land trifft usw....- eben die üblichen Ausreden: Großbrittannien ist sicherlich ein Land, das man von der Größe und der Struktur her mit vielen großen Volkswirtschaften der Welt vergleichen kann mit denen wir zusammenhängen oder für die wir sogar haften!


Facebook wird immer mehr zum Wirtschaftsfaktor. Aktuelle Zahlen zeigen, daß vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen soziale Netzwerke immer wichtiger werden. Alleine in Europa schafft Facebook einen Mehrwert von über 15 Mrd. Euro. Der eigentliche, unschätzbare Wert von Facebook für die Regierungen liegt aber auch mit darin, daß man einen Weg gefunden hat über Facebook eine immer schneller und breiter verarmende + verdummende Masse in der Freizeit kostengünstig zu beschäftigen. Stellen Sie sich mal vor, man hätte das Internet nicht und die Leute müssten sich anstatt der ganzen Stunden vor dem PC mit sich selbst, dem Partner, Freunden (live) oder der Familie beschäftigen..........- das wäre nicht nur anstrengender, sondern auch sicher teurer als eine monatliche Internetflat, die man ja auch ausnutzen möchte. Wenn dem so wäre, dann würden sich viel mehr Menschen mal darüber Gedanken machen was man für einen Beruf hat, damit verdient, sich dafür leisten kann und wie man mit seiner Lebenszeit umgeht!
Ich möchte aber auch nicht nur negativ drüber schreiben - Facebook führt auch dazu, daß man viele Freunde und Bekannte wiederfindet, wobei man sich fragen muß ob das sinnvoll ist. Man hat sich ja nicht ohne Grund aus den Augen verloren - warum also Leute suchen, die man ohne Facebok auch nicht vermisst hatte???



Zum Immobilienmarkt in der Schweiz: An den aktuellen Zahlen sieht man, daß bereits seit Jahren eine extreme Fluchtbewegung in die Schweiz stattfindet. Auf das was dahinter steckt sind wir schon mehrfach in Artikeln und auch auf den Vorträgen eingegangen: Es braut sich was zusammen - ohne jeden Zweifel!!!In konkreten Zahlen: In den letzten 5 Jahren - also seit 2007 - haben die Preise für Eigentumswohnungen in der Schweiz landesweit im Schnitt um 35 Prozent zugelegt - allein in der Region Zürich um weit über 40%. In der Genferseegegend waren sogar fast  70 Prozent Anstieg.



Es kommt immer wieder die Frage, wie wir denn ausgerechnet auf das Datum Ende 2013 oder Anfang 2014 für den großen Knall und den Zusammenbruch des Systems kommen? Das hat mehrere Gründe. Zum einen sind die Rettungsmaßnahmen bzw. Manipulationsmöglichkeiten an den Märkten durch die Regierungen und vor allem über die Notenbanken aktuell noch lange nicht ausgeschöpft. Aber es gibt auch viele Zahlen und Berechnungen, die unsere These stützen. Lesen Sie sich mal die folgenden 4 Texte durch:

Alle Gründe für Edelmetalle in einem Artikel!

Die wichtigsten Zahlen und Grafiken - Must-Read !

Geldsystem und Zinseszins-die wichtigsten Grundlagen einfach erklärt! Bleiben Sie Optimist!

Welche Rolle spielen und wieviel Macht haben die Notenbanken??

Darin beschreiben wir ganz klar - auch mit Grafiken, daß jedes Zinseszinssystem irgendwann zusammenbricht und jede verzinste Geldmenge irgendwann in eine Phase des exponentiellen Wachstums kommt. Es kann nur da 1 Euro zusätzliches Vermögen entstehen wo auf der anderen Seite auch 1 neuer Euro Schulden dazukommt und der Josephs-Pfennig erklärt perfekt, daß so ein Spiel nicht ewig laufen kann!

Wir sind hier zwar schon in deutlichen Anstiegen - das sehen Sie an den ständig und immer schneller anziehenden Staatschulden weltweit, aber noch lange nicht in der senkrechten Steigung, wo man auf der Zeitachse nicht mehr weiterkommt - genau diese Raketensteigung brauchen wir aber für einen Knall, einen Zusammenbruch und das finale Ende!


In der Geschichte sind Staaten meist erst dann pleite gegangen, wenn der Schuldendienst - also die Zinslast - im Haushalt die Marke von 35% überstiegen hat. Das würde bedeuten, daß man mehr als ein Drittel aller Einnahmen nur noch für Zinsen ausgeben muß. Von dieser Schwelle sind selbst Länder wie Italien, Spanien oder die USA und Japan noch meilenweit entfernt. Die aktuellen Verschuldungsanstiege sehen aber hochgerechnet so aus, daß wir gegen Ende  2013 etwa an diese Knall-Quoten herankommen.

Berechnung Nummer 2: Wir haben schon beschrieben, daß im Laufe der letzten Jahre die Quote von Schulden zu Wachstum immer weiter angestiegen ist. Das bedeutet konkret, daß wir immer mehr Schulden benötigen, um noch einen zusäzlichen Euro an Wachstum zu generieren.

Das ist so wie wenn Sie mit Sport beginnen. Ich erkläre es mal an Ihrer Zeit für einen 100 m Lauf. Anfangs brauchen Sie dafür eine bestimmte Zeit und schon wenig Training wird ausreichen um schneller zu sein - sagen wir mal um von 17 auf 16 Sekunden zu kommen. Danach wird es immer aufwendiger 1 Zehntel schneller zu werden. Man nennt das den abnehmenden Grenznutzen. Das hört sich komplex an sagt aber nur aus, daß der Nutzen jeder zusätzlichen Einheit Training bezogen auf den Enderfolg namens Laufzeit über 100 Meter ständig abnimmt. Es wird also immer zäher noch schneller zu werden je schneller man schon läuft. Beim Abnehmen das Gleiche. Das erste Kilo weniger ist einfacher zu erreichen, wenn man mal begonnen hat, als am Ende noch abzunehmen. Ist auch klar, denn es ist ja auch immer weniger Abnehmmasse da!

Aktuell liegen wir hier in Deutschland, den USA und anderen Industriestaaten bei etwa 7,5 - das bedeutet diese Länder brauchen 7,5 Geldeinheiten für eine zusätzliche Einheit Wachstum.

Das aktuelle BIP Deutschlands liegt bei etwa 3,35 Billionen Dollar oder 3.350 Milliarden. Das sind etwa 2,5 Billionen Euro! Wir sind damit weltweit hinter den USA ( 14,3 Billionen Dollar), Japan ( 5 Bio. ) und China fast 5 Billionen Dollar auf Rang 4! Hinter uns folgt mit 2,7 Billionen relativ abgeschlagen Frankreich. England und Italien liegen gleichauf bei 2,2 Billionen - es folgen Brasilien, Spanien, Kanada, Indien, Rußland mit 1,2 bis 1,6 Billionen. Das Welt-BIP liegt etwa bei 60 Billionen! Das nur mal zur Orientierung, damit Sie einen groben Eindruck haben wer weltweit die Musik macht.

Bis 2015 würde diese Verschuldungsquote auf fast 10 steigen.

Das bedeutet konkret für Deutschland Folgendes:

Um einen ausgeglichenen Staatshaushalt zu erreichen würden wir beim aktuellen Zinsniveau ein Wachstum von 4% benötigen. Die ganzen Hilfen und Garantien für andere Staaten oder Banken usw. lassen wir mal weg.

Bei einem BIP von 2,5 Billionen Euro wären das 100 Mrd. Euro an BIP-Plus. Das würde dazu führen, daß die Ausgaben des Saates soweit sinken, daß die gegenüberstehenden steigenden Einnahmen ausreichen würden den Haushalt zu decken.

Um 100 Mrd. Euro mehr BIP zu bekommen bräuchten wir dann also 100 x etwa 10 - also 1.000 Mrd. Euro neue Schulden ( nur in Deutschland). Das ist weder über den ausgelutschten privaten Sektor, noch über die Unternehmen auch nur ansatzweise zu finanzieren, denn fast alle großen Unternehmen sind AGs, die fast völlig unabhängig vom Kreditmarkt refinanzieren können. Wir geben aktuell weit über 80% unseres Geldes an Aktiengesellschaften aus. Alle großen Versorger, Autokonzerne, Banken, Ölfirmen, Lebensmittel- oder Kleidungshersteller, Umweltfirmen usw. sind in AG-Form präsent.

Die Privaten verschulden sich in der Summe nicht mehr, denn hier steigern die einen  das Vermögen nur noch mit den Schulden der anderen oder damit, daß beispielweise Erben das Vermögen mit Konsum, Frauen, Spielsucht, Steuern, dem Rat von Fachleuten folgend oder mit Alkohol auflösen!

Die Unternehmen sind als Schuldner unter dem Strich schon lange nicht mehr richtig am Markt, die letzten Jahre lief das Steigerungs-Spiel fast nur über die privaten Haushalte. Als Stichpunkte nenne ich hier Eigenheimzulage-Streichung vor wenigen Jahren ( da haben viel noch wegen der Zulagen neue Schulden gemacht und gebaut), Abwrackprämie, Energiepass, Solaranlagen, Photovoltaik und Null-Finanzierungen bei Autokauf und Konsumartikeln!

In den letzten Jahren hat sich also fast die komplette zusätzlich benötigte Schuldenlast auf den und die Staaten konzentriert. Daher auch die aktuelle Staats-Schulden-Krise.

Wenn wir nun sehen, daß 2015 der Staat neue Schulden von 1.000 Mrd. Euro machen müsste um das Spiel noch fortzusetzen, dann sehen Sie, daß das nicht sein kann und niemals finanzierbar ist. Auf die USA bezogen bräuchten wir 9% Wachstum bezogen auf fast 15 Billionen BIP - das sind 1,35 Billionen Wachstum, was 13,5 Billionen neue Schulden erzeugen müsste - und das alles bei Zinsen die so sind wie jetzt. Das kann nicht gehen.

Wir sind also vom Ende noch etwas weit weg, aber das Jahr 2015 ist demnach unerreichbar - von daher ist Ende 2013 oder Anfang 2014 ein  Fenster das perfekt passt!

Außerdem: Historisch betrachtet ist meist dann die Hyperinflation ausgebrochen, wenn nach dem Aufkauf von 100% der Staatsanleihen durch die Notenbanken noch etwa 1 Jahr vergangen ist. Das ganze Geld muss erst den Weg in die Wirtschaft finden - das geht nicht von jetzt auf geich, genauso wie zwischen Zeugungsakt und Geburt noch einige Monate ins Land gehen müssen, obwohl auch da schon früh klar ist was am Ende rauskommen wird: Ein neuer, kleiner Mensch, der meist nackt auf die Welt kommt..................!

Auch diese Quotenberechnung läuft fast genau auf den gleichen Zeitpunkt hinaus!

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