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Wir haben Ihnen ja schon mehrfach und seit Langem angekündigt, daß die Notenbanken ihre ganze Macht ausspielen werden, um die Zinsen möglichst lange unten zu halten und so das Ende des Systems hinaus zu zögern. Nun kommen die offiziellen Meldungen dazu, die Sie über folgenden Link aufrufen können:
EZB weitet Anleihenkäufe massiv aus
Unsere Texte und Einschätzungen dazu finden Sie hier: Kurze Markteinschätzung! Must-Read! Wie man mit zwei Kühen die ganze Welt der Politik erklären kann!
Notenbanken nehmen das Heft in die Hand!
Börsen und Edelmetalle laufen! Rußland bereitet sich auf den großen Knall 2013 und das danach vor!!!
Die Inflationsrate in China hat im November 2010 die 5%-Marke
übersprungen. Getrieben wurde dieser Preisanstieg von einem Plus bei den
Lebensmitteln in Höhe von 11,7% im Vergleich zum Vorjahr. Obst und
Gemüse waren die Spitzenreiter mit Anstiegen um die 20%. Auch wenn alle
Fachleute nun von einer strafferen Zins- und Geldpolitik in China
ausgehen rechnen wir nicht mit schärferen Maßnahmen in dieser Richtung.
Die Gründe für unsere Einschätzung haben wir schon mehrfach erläutert.
Fast alle großen Volkswirtschaften der Welt sind sehr eng miteinander
verknüpft und hängen am Konsumtropf. Man kann es sich also weder im
Inland - die Binnennachfrage betreffend – noch im Bezug auf die Wechselkurse der eigenen Währung zum Ausland leisten hier gegen Strom schwimmend auf die Bremse zu treten. Dazu muss man wissen, dass wir in China sowieso schon große soziale Spannungen haben, über 120 Millionen sind arbeitslos
und auch viele die in Arbeit sind verdienen immer noch so wenig, dass
man sich nahe an der Armutsgrenze bewegt. Auf der anderen Seite sind
Fachkräfte knapp und die wissen was Sie verlangen können. Lohnerhöhungen
von 15% und mehr jährlich sind hier keine Seltenheit. Das ist in Indien
übrigens das Gleiche. Man wird also höhere Inflationsraten eher in Kauf
nehmen, als einen weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit oder einen
massiven Aufwertungsdruck der eigenen Währung. Wenn man dazu noch
ergänzend einen Blick auf die chinesischen Börsen wirft, dann sieht man
sehr schnell, dass auch dort derartige "Brems-Gerüchte" nicht für voll
genommen werden. Das Wachstum der Geldzufuhr hatte 2009 und im 1.
Halbjahr 2010 schon 40% betragen und dürfte sich aktuell bei 50%
bewegen. Man hat also schon eine klare Richtung eingeschlagen und ein
derart hohes Tempo aufgenommen, dass Bremsversuche aussichtslos sind. Am
schnellsten und offensichtlichsten schlagen sich solche Entwicklungen
am Immobilienmarkt nieder. Werfen wir dazu mal einen Blick in die großen
Ballungszentren Shenzen, Peking, Shanghai oder Nanjing. Die
Immobilienpreise liegen in Peking inzwischen beim 22-fachen des jährlich
verfügbaren Einkommens, in Shenzhen bei über dem 18-Fachen. Wichtig
ist hier nicht die nominale Höhe, sondern das Verhältnis zum Einkommen.
Bei den PIGS-Staaten setzten wir deswegen die Schulden ja auch immer
ins Verhältnis zum BIP. Die Immobilienblase in Japan in den 1990ern
platze bei Werten in Tokio von gut 8. Die letzte US-Immobilien-Blase -
deren Auswirkungen wir alle kennen - erreichte ihre Spitzenwerte bei
einem noch niedrigeren Faktor - nämlich knapp 6,5!!!! Wir müssten uns
also in China zuerst einmal dritteln um das Vor-Crash-Niveau !!!! von
Japan 1990 oder den USA in den letzten Jahren zu erreichen. Das
Preis-Miet-Verhältnis hat in Chinas Ostküsten-Städten alleine in den
letzten 6 Jahren um über 200% zugelegt. Der Hintergrund der ganzen
Geschichte ist der gleiche wie in den USA: Die Steuereinnahmen auf
Grundstücksverkäufe machen auch dort etwa ein Drittel der gesamten
Einnahmen der Kommunalregierungen aus. Je höher also die Preise steigen,
desto üppiger sprudeln die Steuern. In Irland haben zuletzt genau
die gleichen - also diese künstlich geschaffenen und sehr positiv vom
Immobilienmarkt nachwirkenden - Effekte, den sich schon lange
abzeichnenden Zerfall der Staatsfinanzen vertuscht. In den USA war es
genauso. Während sich die Staaten im Kern schon im Abschwung befanden
wuchs die Immobilienblase noch weiter und übertünchte mit den Einnahmen
daraus den eigentlichen Zustand der Wirtschaft und der Staatshaushalte.
Die ausstehenden Kredite der Banken an den privaten Wirtschaftssektor
hat inzwischen fast unglaubliche 150% des BIP erreicht. Zum Vergleich:
Der entsprechende Durchschnitt bei den Schwellenländern liegt hier bei
gerade einmal 40%. Mit 2,6 Billionen Dollar haben die angehäuften
chinesischen Devisenreserven nun etwa 5% des Weltglobalen BIPs erreicht -
Werte die in der Geschichte bislang nur 2 Mal erreicht wurden und zwar
von den USA in den 1920iger Jahren sowie von Japan in den 1980igern. Zu
diesen Zeiten befanden sich beide Volkswirtschaften auf dem absoluten
TOP, was jeweils danach kam wissen Sie! Die einen nehmen die hohen Zinsen als Ausrede dafür her, daß man auf keinen grünen Zweig kommt. Die anderen nehmen ganz im Gegenteil die niedrigen Zinsen als Vorwand für eine günstige Verschuldungsgelegenheit, die man natürlich nutzen sollte. Egal wie die Zinsen auch sind, man findet immer einen Grund für Verschuldung.
Das
US-Haushaltsdefizit hat im November 2010 mit einem Minus von 150 Mrd.
Dollar alle Erwartungen negativ geschlagen und stellt einen neuen Rekord
für diesen Monat in der Geschichte dar. 2009 waren es im November noch
120 Mrd. Minus gewesen. Das Schuldenrad dreht sich also trotz und wegen der
niedrigen Zinsen immer schneller, sodass wir weiterhin fest von einem
Zusammenbruch im Jahr 2013 ausgehen. Auch China dreht ja wie eben
beschrieben ein immer größeres Rad aus dem es kein Entkommen mehr gibt. Und
ein Blick auf die Börsen in China heute verrät auch, dass da alle auf
weiter niedrige Zinsen setzen. Da legten die Aktien heute 2,9% zu…..!!
Ist das ein Zeichen von Zinsangst? Am Einfachsten sehen Sie das im N-TV-Videotext auf Seite 206.
Der
Handel zwischen Deutschland und Indien hatte 2009 ein Volumen von 13
Mrd. Euro, die deutschen Exporte nach Indien betrugen 8 Mrd. Euro.
Die Länder der Eurozone müssen 2011 rund 924 Milliarden Euro zurückzahlen oder neu finanzieren. Das wird am Markt nicht einzusammeln sein - also schlägt die große Stunde der Notenbanken.
Der
45-jährige Sohn des verurteilen Milliardenbetrügers Bernard Madoff ist
in seiner Wohnung in New York erhängt aufgefunden worden. Nach Angaben
seines Anwaltes handelte es sich dabei um Selbstmord. Vor exakt 2 Jahren
hatte Madoff die begangenen Betrügereien seinen beiden Söhnen
offenbart, bei denen über eine Art Pyramidenspiel Anleger um insgesamt
50 Mrd. Dollar gebracht wurden. Die Hinweise seiner Söhne an die Polizei
führten damals zu seiner Festnahme. Ich frage mich warum man solche
Leute wie Madoff denn überhaupt einsperrt? Wenn man genügend Dumme für
so ein Pyramidenspiel findet ist es doch das Problem der Anleger selber.
Bei den Staatsschulden bzw. den Staatsanleihen in Deutschland, Europa
oder in den USA läuft es doch genauso. Da weiß jeder, daß die nie etwas
zurückzahlen, sondern die alten Schulden samt Zinsen immer nur mit neuen
Schulden bezahlt werden und da reden wir fast über ein 3-stelliges
Billionen-Rad, das da gedreht wird. Da geht keiner in den Knast!!! Warum
eigentlich?? Weil es staatlich legitimiert ist?? Ich frage mich,
wie die Leute das Geld bei uns immer noch zu Banken und Versicherungen
tragen können - man sich also am gleichen Spiel in „grün“ bei uns
beteiligt - aber dann vor dem TV sitzt und sich fragt, wie die Anleger
in den USA denn so dumm sein konnten die 50 Mrd. US-$ zu Madoff zu
tragen??
Insgesamt schulden die europäischen Krisenstaaten
Portugal, Irland, Griechenland, und Spanien Deutschland fast 340 Mrd.
Euro oder umgerechnet über 513 Mrd. Dollar. Im Einzelnen: Griechenland 65,4 Milliarden Dollar!!!, Portugal 44,3 US-$, Irland 186,4 und Spanien 216,6 Milliarden Dollar. Angesichts
dieser Abhängigkeiten bzw. dieser im Feuer stehenden Volumen ist es
doch keine Frage, dass Deutschland als Ganzes hier einspringen muss,
ansonsten würden die Anleger, die Banken und die Versicherungen eben
diese Summe verlieren. Dabei ist doch eines völlig klar: Wir werden
die ganzen Gelder nie mehr zurück bekommen, weil die in schlechteren
Zeiten niemals die Schulden werden tilgen können, die man in guten
Zeiten gemacht hat. Und wenn die letzten 60 Jahre in Europa keine guten
Jahre waren, dann würde mich mal interessieren was gute Jahre sind. Die
Deutschen verfügen über fast 5 Billionen Vermögen – außerhalb der
Immobilien, davon liegen also knapp 8% in den Staaten, für die wir nun
haften bürgen und zahlen müssen. Würden wir das jetzt nicht tun,
müssten die ganzen Anleger die noch Gelder bei Banken und Versicherungen
haben nach und nach eben diese 8% als Verlust abschreiben – und eben
diese endgültige Abrechnung schwarz auf weiß will derzeit keiner machen
oder präsentiert bekommen. Wir ziehen also die bittere Erkenntnis, dass
da eine Menge Volksvermögen einfach in Rauch aufgeht nur noch auf der
Zeitachse nach hinten.
Wenn man es ganz genau sagt oder es sich
aussprechen traut müsste man sagen, dass wir nur deswegen alle in der
Gesamtheit für eben diese Billion haften und blechen müssen, weil wir
eine immer noch unglaublich große Zahl von „……..“ in der Bevölkerung
haben, die das Geld bei Banken und Versicherungen anlegen – das wäre die
ehrliche und volle Wahrheit. Aber wer möchte das schon zu einem Volk
sagen wo 99,……% Ihr Geld, das gesamte Vermögen und auch die
Altersvorsorge den Banken und Versicherungen anvertrauen.
Eigentlich
ist der Schaden übertragen nun sehr einfach so definierbar, dass jeder
Anleger, der Geldanlagen bei Banken und Versicherungen tätigt den Staat
um eben diese 8% bringt. Oder anders gesagt: Er setzt den Staat
damit unter Druck überall einspringen zu müssen. Mit 100% in Gold und
Silber müssten wir uns darum nicht kümmern oder sagen wir mal anders. Je
höher der Edelmetallanteil am Volksvermögen ist, desto weniger
riskantes Geld schwirrt in der Welt herum für das man haften und um das
man zittern muß.
Eine Bankanlage über 100.000 Euro richtet also
volkswirtschaftlich ( nur gegenüber den Euro-Krisenstaaten Portugal,
Irland, Griechenland, und Spanien ) den gleichen Schaden an, wie wenn
jemand 8.000 Euro Steuern hinterzieht. Und der Rest – also die
übrigen 92.000 Euro – liegen auch irgendwo mehr oder weniger
unwiederbringlich herum, Italien usw…. – vor allem in den USA!!! Die
Frage ist also nicht mehr der Schaden an sich, sondern nur noch die Höhe
und wann es rauskommt, dass das Geld eigentlich weg ist.
Wir
sparen uns also langsam arm und verbrennen auf diesem Weg die ganzen
Exportüberschüsse und das Geld, das wir als Exportweltmeister verdienen!
Mit den falschen Geldanlagen macht Geld also weder glücklich noch
unabhängig. Man dreht sich dann nur wie der letzte Depp im Hamsterrad
eben immer schneller und wundert sich dann, warum man immer arbeiten
und für andere aufkommen muß. Denen über die Banken usw. weniger Geld
zu leihen würde die schon nachdenklicher machen bzw. über einen höheren
Zins würde man die alle schon disziplinieren.
Unsere Politik
läuft da also mit den ganzen Geldern, Garantien und Bürgschaften nur der
unendlichen Dummheit der deutschen Anleger in der ganzen Welt
hinterher – das sind die Tatsachen, aber sagen Sie das mal einem.
Sie
können keinem die Wahrheit erklären, nämlich, dass ein systemgläubiger
Bank- und Versicherungskunde im Grunde genommen ein riesiger Volltrottel
/ Dummkopf ist und die Gemeinschaft genauso auf dem Wege ganz genauso
schädigt wie ein korrupter Politiker oder eben ein Steuerhinterzieher!
Eigentlich
müsste man als Bank- und Versicherungskunden vom Endschaden oder von
den Folgen her betrachten wie Schwerverbrecher. Das geht nur deswegen
nicht, weil es so viele sind und wenn die Masse eben Scheiße baut, dann
ist das eine demokratische Legitimation und Anerkennung selbst des
größten Schwachsinns!
Wir sollten also als Konjunkturprogramm
mal für 99,5% der Leute Gefängnisse oder ein paar Irrenhäuser und zwar
für alle, die entweder zu faul sind sich diese Dinge mal erklären zu
lassen oder zu dumm es zu verstehen was da abläuft!
Noch ein kleiner Hinweis zum Gold –Silber-Ratio:
Link Gold -Silber-Ratio
Was
im Gegensatz zur Aufklärung der Masse richtig gut läuft, das ist das
Weihnachtsgeschäft: Der HDE rechnet heuer mit einem Umsatzplus von 2,5%
gegenüber 2009, das wäre ein Ergebnis von rund 77 Milliarden Euro.
Ich
denke, dass wir schon viele Menschen haben, die sich Gedanken oder
Sorgen über den Wert und die Zukunft des Geldes machen, aber dann
entweder gar nichts tun, weil man es sich nicht vorstellen kann, dass
das Geld mal richtig wertlos wird oder man gibt es dann lieber jetzt
noch aus oder man investiert es in den angeblich sicheren Sachwert
namens Immobilie.
Alle 3 Lösungen sind mehr oder weniger
Schrott!!! Auf die Idee den überflüssigen Konsum aufzuschieben, selbst
jetzt noch auf den fahrenden Edelmetallzug aufzuspringen und sich damit
unabgängiger und wohlhabender zu machen kommen nur die wenigsten!!!
2010
ist übrigens weltweit das Jahr mit den meisten Börsengängen der
Geschichte. Die über 1.200 Börsengänge hatten ein Volumen von 260 Mrd.
Dollar. Bei uns ist da zwar wenig los, dafür brummt es in den
Schwellenmärkten umso mehr.
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