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EZB-Anleihenkäufe, China, Inflation, Madoff-Sohn begeht Selbstmord. Weihnachtsgeschäft brummt.... PDF Drucken E-Mail
Montag, den 13. Dezember 2010 um 17:28 Uhr

Wir haben Ihnen ja schon mehrfach und seit Langem angekündigt, daß die Notenbanken ihre ganze Macht ausspielen werden, um die Zinsen möglichst lange unten zu halten und so das Ende des Systems hinaus zu zögern. Nun kommen die offiziellen Meldungen dazu, die Sie über folgenden Link aufrufen können:

EZB weitet Anleihenkäufe massiv aus

Unsere Texte und Einschätzungen dazu finden Sie hier:

Kurze Markteinschätzung! Must-Read! Wie man mit zwei Kühen die ganze Welt der Politik erklären kann!

Notenbanken nehmen das Heft in die Hand!

Börsen und Edelmetalle laufen! Rußland bereitet sich auf den großen Knall 2013 und das danach vor!!!

Die Inflationsrate in China hat im November 2010 die 5%-Marke übersprungen. Getrieben wurde dieser Preisanstieg von einem Plus bei den Lebensmitteln in Höhe von 11,7% im Vergleich zum Vorjahr. Obst und Gemüse waren die Spitzenreiter mit Anstiegen um die 20%. Auch wenn alle Fachleute nun von einer strafferen Zins- und Geldpolitik in China ausgehen rechnen wir nicht mit schärferen Maßnahmen in dieser Richtung. Die Gründe für unsere Einschätzung haben wir schon mehrfach erläutert. Fast alle großen Volkswirtschaften der Welt sind sehr eng miteinander verknüpft und hängen am Konsumtropf. Man kann es sich also weder im Inland - die Binnennachfrage betreffend –
noch im Bezug auf die Wechselkurse der eigenen Währung zum Ausland leisten hier gegen Strom schwimmend auf die Bremse zu treten.
Dazu  muss man wissen, dass wir in China sowieso schon große soziale Spannungen haben, über 120 Millionen sind arbeitslos und auch viele die in Arbeit sind verdienen immer noch so wenig, dass man sich nahe an der Armutsgrenze bewegt. Auf der anderen Seite sind Fachkräfte knapp und die wissen was Sie verlangen können. Lohnerhöhungen von 15% und mehr jährlich sind hier keine Seltenheit. Das ist in Indien übrigens das Gleiche. Man wird also höhere Inflationsraten eher in Kauf nehmen, als einen weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit oder einen massiven Aufwertungsdruck der eigenen Währung. Wenn man dazu noch ergänzend einen Blick auf die chinesischen Börsen wirft, dann sieht man sehr schnell, dass auch dort derartige "Brems-Gerüchte" nicht für voll genommen werden.
Das Wachstum der Geldzufuhr hatte 2009 und im 1. Halbjahr 2010 schon 40% betragen und dürfte sich aktuell bei 50% bewegen. Man hat also schon eine klare Richtung eingeschlagen und ein derart hohes Tempo aufgenommen, dass Bremsversuche aussichtslos sind. Am schnellsten und offensichtlichsten schlagen sich solche Entwicklungen am Immobilienmarkt nieder. Werfen wir dazu mal einen Blick in die großen Ballungszentren Shenzen, Peking, Shanghai oder Nanjing.
Die Immobilienpreise liegen in Peking inzwischen beim 22-fachen des jährlich verfügbaren Einkommens, in Shenzhen bei über dem 18-Fachen. Wichtig ist hier nicht die nominale Höhe, sondern das Verhältnis zum Einkommen. Bei den PIGS-Staaten setzten wir deswegen die Schulden ja auch immer ins Verhältnis zum BIP. Die Immobilienblase in Japan in den 1990ern platze bei Werten in Tokio von gut 8. Die letzte US-Immobilien-Blase - deren Auswirkungen wir alle kennen - erreichte ihre Spitzenwerte bei einem noch niedrigeren Faktor - nämlich knapp 6,5!!!! Wir müssten uns also in China zuerst einmal dritteln um das Vor-Crash-Niveau !!!! von Japan 1990 oder den USA in den letzten Jahren zu erreichen. Das Preis-Miet-Verhältnis hat in Chinas Ostküsten-Städten alleine in den letzten 6 Jahren um über 200% zugelegt. Der Hintergrund der ganzen Geschichte ist der gleiche wie in den USA: Die Steuereinnahmen auf Grundstücksverkäufe machen auch dort etwa ein Drittel der gesamten Einnahmen der Kommunalregierungen aus. Je höher also die Preise steigen, desto üppiger sprudeln die Steuern.
In Irland haben zuletzt genau die gleichen - also diese künstlich geschaffenen und sehr positiv vom Immobilienmarkt nachwirkenden - Effekte, den sich schon lange abzeichnenden Zerfall der Staatsfinanzen vertuscht. In den USA war es genauso. Während sich die Staaten im Kern schon im Abschwung befanden wuchs die Immobilienblase noch weiter und übertünchte mit den Einnahmen daraus den eigentlichen Zustand der Wirtschaft und der Staatshaushalte. Die ausstehenden Kredite der Banken an den privaten Wirtschaftssektor hat inzwischen fast unglaubliche 150% des BIP erreicht.  Zum Vergleich: Der entsprechende Durchschnitt bei den Schwellenländern liegt hier bei gerade einmal 40%. Mit 2,6 Billionen Dollar haben die angehäuften chinesischen Devisenreserven nun etwa 5% des Weltglobalen BIPs erreicht - Werte die in der Geschichte bislang nur 2 Mal erreicht wurden und zwar von den USA in den 1920iger Jahren sowie von Japan in den 1980igern. Zu diesen Zeiten befanden sich beide Volkswirtschaften auf dem absoluten TOP, was jeweils danach kam wissen Sie!
Die einen nehmen die hohen Zinsen als Ausrede dafür her, daß man auf keinen grünen Zweig kommt. Die anderen nehmen ganz im Gegenteil die niedrigen Zinsen als Vorwand für eine günstige Verschuldungsgelegenheit, die man natürlich nutzen sollte. Egal wie die Zinsen auch sind, man findet immer einen Grund für Verschuldung.

Das US-Haushaltsdefizit hat im November 2010 mit einem Minus von 150 Mrd. Dollar alle Erwartungen negativ geschlagen und stellt einen neuen Rekord für diesen Monat in der Geschichte dar. 2009 waren es im November noch 120 Mrd. Minus gewesen. Das Schuldenrad dreht sich also trotz und wegen der niedrigen Zinsen immer schneller, sodass wir weiterhin fest von einem Zusammenbruch im Jahr 2013 ausgehen.

Auch China dreht ja wie eben beschrieben ein immer größeres Rad aus dem es kein Entkommen mehr gibt.
Und ein Blick auf die Börsen in China heute verrät auch, dass da alle auf weiter niedrige Zinsen setzen. Da legten die Aktien heute 2,9% zu…..!! Ist das ein Zeichen von Zinsangst?
Am Einfachsten sehen Sie das im N-TV-Videotext auf Seite 206.


Der Handel zwischen Deutschland und Indien hatte 2009 ein Volumen von 13 Mrd. Euro, die deutschen Exporte nach Indien betrugen 8 Mrd. Euro.


Die Länder der Eurozone müssen 2011 rund 924 Milliarden Euro zurückzahlen oder neu finanzieren. Das wird am Markt nicht einzusammeln sein - also schlägt die große Stunde der Notenbanken.


Der 45-jährige Sohn des verurteilen Milliardenbetrügers Bernard Madoff ist in seiner Wohnung in New York erhängt aufgefunden worden. Nach Angaben seines Anwaltes handelte es sich dabei um Selbstmord. Vor exakt 2 Jahren hatte Madoff die begangenen Betrügereien seinen beiden Söhnen offenbart, bei denen über eine Art Pyramidenspiel Anleger um insgesamt 50 Mrd. Dollar gebracht wurden. Die Hinweise seiner Söhne an die Polizei führten damals zu seiner Festnahme. Ich frage mich warum man solche Leute wie Madoff denn überhaupt einsperrt? Wenn man genügend Dumme für so ein Pyramidenspiel findet ist es doch das Problem der Anleger selber. Bei den Staatsschulden bzw. den Staatsanleihen in Deutschland, Europa oder in den USA läuft es doch genauso. Da weiß jeder, daß die nie etwas zurückzahlen, sondern die alten Schulden samt Zinsen immer nur mit neuen Schulden bezahlt werden und da reden wir fast über ein 3-stelliges Billionen-Rad, das da gedreht wird. Da geht keiner in den Knast!!! Warum eigentlich??
Weil es staatlich legitimiert ist??
Ich frage mich, wie die Leute das Geld bei uns immer noch zu Banken und Versicherungen tragen können - man sich also am gleichen Spiel in „grün“ bei uns beteiligt - aber dann vor dem TV sitzt und sich fragt, wie die Anleger in den USA denn so dumm sein konnten die 50 Mrd. US-$ zu Madoff zu tragen??

Insgesamt schulden die europäischen Krisenstaaten Portugal, Irland, Griechenland, und Spanien Deutschland fast 340 Mrd. Euro oder umgerechnet über 513 Mrd. Dollar.
Im Einzelnen: Griechenland 65,4 Milliarden Dollar!!!, Portugal 44,3 US-$, Irland 186,4 und Spanien 216,6 Milliarden Dollar.
Angesichts dieser Abhängigkeiten bzw. dieser im Feuer stehenden Volumen ist es doch keine Frage, dass Deutschland als Ganzes hier einspringen muss, ansonsten würden die Anleger, die Banken und die Versicherungen eben diese Summe verlieren.
Dabei ist doch eines völlig klar: Wir werden die ganzen Gelder nie mehr zurück bekommen, weil die in schlechteren Zeiten niemals die Schulden werden tilgen können, die man in guten Zeiten gemacht hat. Und wenn die letzten 60 Jahre in Europa keine guten Jahre waren, dann würde mich mal interessieren was gute Jahre sind.
Die Deutschen verfügen über fast 5 Billionen Vermögen – außerhalb der Immobilien, davon liegen also knapp 8% in den Staaten, für die wir nun haften bürgen und zahlen müssen.
Würden wir das jetzt nicht tun, müssten die ganzen Anleger die noch Gelder bei Banken und Versicherungen haben nach und nach eben diese 8% als Verlust abschreiben – und eben diese endgültige Abrechnung schwarz auf weiß will derzeit keiner machen  oder präsentiert bekommen. Wir ziehen also die bittere Erkenntnis, dass da eine Menge Volksvermögen einfach in Rauch aufgeht nur noch auf der Zeitachse nach hinten.

Wenn man es ganz genau sagt oder es sich aussprechen traut müsste man sagen, dass wir nur deswegen alle in der Gesamtheit für eben diese Billion haften und blechen müssen, weil wir eine immer noch unglaublich große Zahl von „……..“ in der Bevölkerung haben, die das Geld bei Banken und Versicherungen anlegen – das wäre die ehrliche und volle Wahrheit. Aber wer möchte das schon zu einem Volk sagen wo 99,……% Ihr Geld, das gesamte Vermögen und auch die Altersvorsorge den Banken und Versicherungen anvertrauen.

Eigentlich ist der Schaden übertragen nun sehr einfach so definierbar, dass jeder Anleger, der Geldanlagen bei Banken und Versicherungen tätigt den Staat um eben diese 8% bringt.
Oder anders gesagt: Er setzt den Staat damit unter Druck überall einspringen zu müssen. Mit 100% in Gold und Silber müssten wir uns darum nicht kümmern oder sagen wir mal anders. Je höher der Edelmetallanteil am Volksvermögen ist, desto weniger riskantes Geld schwirrt in der Welt herum für das man haften und um das man zittern muß.

Eine Bankanlage über 100.000 Euro richtet also volkswirtschaftlich ( nur gegenüber den Euro-Krisenstaaten Portugal, Irland, Griechenland, und Spanien ) den gleichen Schaden an, wie wenn jemand 8.000 Euro Steuern hinterzieht.
Und der Rest – also die übrigen 92.000 Euro – liegen auch irgendwo mehr oder weniger unwiederbringlich herum, Italien usw…. – vor allem in den USA!!!
Die Frage ist also nicht mehr der Schaden an sich, sondern nur noch die Höhe und wann es rauskommt, dass das Geld eigentlich weg ist.

Wir sparen uns also langsam arm und verbrennen auf diesem Weg die ganzen Exportüberschüsse und das Geld, das wir als Exportweltmeister verdienen! Mit den falschen Geldanlagen macht Geld also weder glücklich noch unabhängig.
Man dreht sich dann nur wie der letzte Depp im Hamsterrad eben immer schneller und wundert sich dann, warum man immer arbeiten und für andere aufkommen muß.
Denen über die Banken usw. weniger Geld zu leihen würde die schon nachdenklicher machen bzw. über einen höheren Zins würde man die alle schon disziplinieren.

Unsere Politik läuft da also mit den ganzen Geldern, Garantien und Bürgschaften nur der unendlichen Dummheit der deutschen  Anleger in der ganzen Welt hinterher – das sind die Tatsachen, aber sagen Sie das mal einem.

Sie können keinem die Wahrheit erklären, nämlich, dass ein systemgläubiger Bank- und Versicherungskunde im Grunde genommen ein riesiger Volltrottel / Dummkopf ist und die Gemeinschaft genauso auf dem Wege ganz genauso schädigt wie ein korrupter Politiker oder eben ein Steuerhinterzieher!

Eigentlich müsste man als Bank- und Versicherungskunden vom Endschaden oder von den Folgen her betrachten wie Schwerverbrecher. Das geht nur deswegen nicht, weil es so viele sind und wenn die Masse eben Scheiße baut, dann ist das eine demokratische Legitimation und Anerkennung selbst des größten Schwachsinns!

Wir sollten also als Konjunkturprogramm  mal für 99,5% der Leute Gefängnisse oder ein paar Irrenhäuser und zwar für alle, die entweder zu faul sind sich diese Dinge mal erklären zu lassen oder zu dumm es zu verstehen was da abläuft!


Noch ein kleiner Hinweis zum Gold –Silber-Ratio:


Link Gold -Silber-Ratio


Was im Gegensatz zur Aufklärung der Masse richtig gut läuft, das ist das Weihnachtsgeschäft: Der HDE rechnet heuer mit einem Umsatzplus von 2,5% gegenüber 2009, das wäre ein Ergebnis von rund 77 Milliarden Euro.

Ich denke, dass wir schon viele Menschen haben, die sich Gedanken oder Sorgen über den Wert und die Zukunft des Geldes machen, aber dann entweder gar nichts tun, weil man es sich nicht vorstellen kann, dass das Geld mal richtig wertlos wird oder man gibt es dann lieber jetzt noch aus oder man investiert es in den angeblich sicheren Sachwert namens Immobilie.

Alle 3 Lösungen sind mehr oder weniger Schrott!!! Auf die Idee den überflüssigen Konsum aufzuschieben, selbst jetzt noch auf den fahrenden Edelmetallzug aufzuspringen und sich damit unabgängiger und wohlhabender zu machen kommen nur die wenigsten!!!

2010 ist übrigens weltweit das Jahr mit den meisten Börsengängen der Geschichte. Die über 1.200 Börsengänge hatten ein Volumen von 260 Mrd. Dollar. Bei uns ist da zwar wenig los, dafür brummt es in den Schwellenmärkten umso mehr.

 
Infos und Tipps zur sicheren Anlage in Gold, Silber und andere Edelmetalle