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Einwanderungswelle, AfA, Abi, Jobs, IFO, Öll, EZB, Blitzer, Handys, Au+Ag vor Explosion, Weisheiten PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 24. Dezember 2011 um 05:37 Uhr

Die Tatsache, daß sich Deutschland im aktuellen Krisenumfeld so gut in Europa schlägt - wie sonst fast kein anderes Land - führt nun zu einer regelrechten Einwanderungswelle. Vor allem die Zuwachsraten was Griechen, Spanier, Italiener und Portugiesen angeht sind gewaltig.
Alleine im ersten Halbjahr 2011 sind über


435.000 Menschen nach Deutschland eingewandert - dem stehen nur etwa 300.000 Auswanderer gegenüber.

Mit 8.900 Griechen haben fast 85% mehr von dort Ihren Wohnsitz nach Deutschland verlegt als noch im gleichen Zeitraum 2010. Die Spanier zogen um 50% auf 7.300 an, bei den Italienern waren es mit fast 14.000 gut 22% mehr, aus Portugal kamen 3.800, das ist ein Plus von 21%.

Rein zahlenmässig bleiben aber Polinnen und Polen die nach Deutschland kommen weiter unangefochten vorne: 77.700 - alleine in den ersten 6 Monaten 2011. Rumänien belegt mit über 47.000 Platz 2, dahinter folgt Bulgarien mit 24.400 und Ungarn mit 17.000. ( Selbst bei all diesen genannten Zuwanderungen aus Polen, Rumänien, Bulgarien und Ungarn liegt das Wachstum - verglichen mit 2010 - zwischen 28 und 39%! ) Daneben fanden fast 13.000 Türken den Weg nach Deutschland, 9.100 Amerikaner und 7.700 aus Serbien.

Besonders auffallend ist der hohe Anteil an Frauen die einwandern - wobei hier die Altersgruppe von 30 bis 35 Jahren zahlenmässig auffällt.

Es kommen da in der Regel qualifizierte Leute, die zumindest schon mal grob wissen was sie wollen oder zumindest mal nach einer neuen Herausforderung suchen. In den eigenen Ländern fehlt es denen zunehmend an Perspektiven. Sehen wir es doch mal positiv: Diejenigen die nix können, die sich keinerlei Gedanken machen, die für alles zu faul sind und nirgendwo nix arbeiten wollen, die bringen doch meistens auch nicht die Kraft auf sich mal von daheim - aus dem gewohnten Umfeld - weg in ein anderes Land oder eine ungewisse Zukunft zu bewegen. Von daher sehe ich das extrem positiv. Und vor allem die Zahlen zu den Frauen zeigen, daß die immer häufiger bereit sind sich neue Herausforderungen zu suchen als Männer - auch eine interessante Erkenntnis.

Was ich dazu in der abgelaufenen Woche bei meinem Aufenthalt in Hamburg erlebt habe gehört zwar nicht so ganz hierher, aber eines wird immer deutlicher: Die Schere Arm-Reich reisst inzwischen für jeden - auch ohne genaue Zahlen dazu erkennbar - gewaltig auf. Während es sich diejenigen die Geld haben in den vielen Restaurants oder am Weihnachtsmarkt gutgehen lassen stehen andererseits extrem viel ( oft exrem junge ) Frauen - auch beim aktuell nass-kalten Wetter auf der Suche nach Freiern stundenlang an irgendwelchen Ecken herum. Auch die vielen Alkoholiker, Drogensüchtigen, Obdachlosen usw. kann man nicht übersehen.

Ich möchte nicht sagen, daß es sowas bei uns in Bayern - in den großen Städten nicht gibt, aber auf dem Land in Bayern kennt man sowas garnicht. Auch die ganzen Wettbuden und Spielhallen sind einem ( als im Kern doch bayerisches Landei ) schon immer wieder aufs Neue etwas fremd. Es war aber wirklich wieder einmal wunderschön, spannend und interessant, sodaß ich schon bald wieder mal in den hohen Norden fahren werde. Wenn das Wetter im Frühjahr besser ist und wenn es ein paar Grad mehr hat, dann kann man noch mehr unternehmen - darauf freue ich mich jetzt schon, noch dazu wo ich gleich in der Nähe des Bahnhofes ein richtig gutes Hotel mit schönen Betten, TV + saubere Dusche + Bad auf dem Zimmer, freundlichem Personal und Frühstücksbuffett für 30 Euro im Einzelzimmer und 40 Euro das Doppelzimmer gefunden habe.
Das war das beste Preis-leistungsverhältnis, das ich jemals bei einer Hotelübernachtung in einer deutschen Großstadt erleben durfte - einfach klasse. Auf der Straße gleich vor dem Hotel standen zwar immer ein paar Mädchen herum, die einen entsprechend angesprochen haben, aber sie waren stets freundlich, nicht aufdringlich usw. sodaß es keinerlei Beeinträchtigung oder Belästigung war. Oft hab ich mich gefragt wie die das eigentlich aushalten, stundenland bei Temperaturen um Null Grad und Regen da rumzustehen - auf einen Aktionsradius von etwa 100 m beschränkt. Das ist aber alles noch garnichts, wenn man sich mal ansieht, überlegt bzw. weiß wie es in anderen Ländern abgeht. Da wohnen wir im Paradies, denn bei uns sind die Kriminalitätsraten im globalen Vergleich immer noch EXTREM niedrig und außerdem sind die Infrastruktur, das Schulsystem oder das Gesundheitswesen immer noch die besten der Welt. Ich sage nicht, daß alles perfekt ist aber wir jammern auf einem sehr, sehr, sehr hohen Niveau, wenn wir über Dinge reden die irgendwo nicht ganz passen. Denken Sie mal genau daran, wenn alle über Krise, Zusammenbruch usw.... reden. Wir werden selbst nach einem Zusammenbruch vieler Dinge noch besser dastehen als viele andere Länder ohne einen selbigen. Außerdem kann bei uns wenigstens was zusammenbrechen - woanders ist das völlige Chaos und die Tatsache dass garnix funktioniert doch schon die Ausgangslage oder der Dauerzustand!




Als Folge der sinkenden Arbeitslosenzahlen wird die Bundesagentur für Arbeit bis 2015 etwa 17.000 Stellen abbauen.


Wer zukünftig Hebamme oder Krankenschwester werden will, soll ab 2015 auch in Deutschland dazu das Abitur benötigen. Die Zulassungsvoraussetzungen werden verschärft indem man beispielsweise die Schulausbildung von 10 auf 12 Jahre erhöht. In 24 EU-Staaten wird das bereits so gemacht, nur Deutschland, Österreich und Luxemburg müssen noch "umstellen" - so die EU-Kommission. Diese Vorschriften gelten nicht rückwirkend - wer es also schon ist muß nichts befürchten, außerdem sind Altenpfleger/-innen von der Regelung ausgenommen.


Den neusten Zahlen zufolge waren 2010 persönliche Kontakte für etwa 26% bei der Besetzung offener Stellen verantwortlich, ein weiteres knappes Viertel fand die neue Stelle über Anzeigen in der Zeitung oder in Zeitschriften. 14% der Vermittlungen liefen über die Arbeitsagenturen, 13% über das Internet. Abgeschlagen und fast bedeutunglos sind dagegen Stellengesuchsanzeigen, private Arbeitsvermittler usw...
Je kleiner die Betriebe übrigens sind desto mehr läuft über Beziehungen.
Kleinsbetriebe finden so die meisten Mitarbeiter - in Unternehmen ab 500 Beschäftigen spielt das nur bei etwa 10% der Jobs eine Rolle.



Der deutsche IFO-Geschäftsklimaindex hat im Dezember um 0,6 Punkte auf 107,2 zugelegt. Das bestätigt unsere Einschätzung der letzten Monate, daß das Jahr 2012 wesentlich reibungsloser und normaler ablaufen wird als viele das denken oder sich sogar wünschen. Das soll nicht darüber hinwegtäuschen, daß es in vielen anderen EU-Staaten wesentlich schlechter aussieht. In Italien ist das Konsumentenvertrauen im Dezember von 96,1 auf 91,6 eingebrochen. Das ist der niedrigste Stand seit dem Beginn der Datenerhebungen dort - 1996. Rom will über Ausgabenkürzungen, Steuererhöhungen und eine Rentenreform 33 Mrd. Euro einsparen bzw. mehr einnehmen.


Nach dem Bio-Skandal vor wenigen Wochen erschüttert nun ein Olivenlöskandal die Welt. Etwa 80% des als italienisch verkauften Olivenöls war nur importiertes Billigöl. Damit wurden 4 von 5 Litern bewusst falsch deklariert oder gezielt irreführend ausgezeichnet. Man hat den Liter für etwa 25 Cent eingekauft, dann teilweise behandelt oder mit etwas italienischem Öl gemscht und dann für etwa 3 bis 4 Euro wieder weiterverkauft. Der Umfang des Betruges liegt im Milliardenbereich.
Die Tatsache, daß wir nicht über einige wenige betrügerische Prozent Anteil reden, sondern über 80% des Marktes zeigt uns wie man als Kunde und Verbraucher immer öfters nur noch beschwindelt und ausgenommen wird. Besonders bitter sind diese Erkenntnisse für all jene, die nach dem Motto einkaufen: " Was nix kostet ist auch nichts wert! " Die sind am Schluß ihr Geld los und haben dennoch den Müll im Einkaufswagen.



Die Banken des Euroraumes haben diese Woche die günstigen Geldspitzen der EZB dankend ( mit einem Volumen von 489 Mrd. Euro, Laufzeit 3 Jahre ) angenommen. Um eine Kreditklemme zu verhindern fluten die Notenbanken die Märkte schon seit Jahren mit Geld, damit ist ein längerer deflationärer Schock so gut wie ausgeschlossen. Die aktuellen Einlagen der Geschäftsbanken bei der EZB haben mit 347 Mrd. Euro einen neuen Rekordwert erreicht. Bitte bedenken Sie, daß die Notenbanken, die Geschäftsbanken und auch die Politik aktuell besser auf eventuelle Verwefungen vorbereitet sind als das noch vor 3 Jahren ( im Sommer und Herbst 2008 ) der Fall war.
Der beste Spruch dazu lautet: " Das System stirbt nicht am System! " - denken Sie mal darüber nach!


Die Post-Tochter DHL meldet einen neuen Paketrekord im Weihnachtsgeschäft 2011 mit Plus 17% gegenüber 2010. Vor dem heiligen Abend stellt DHL täglich etwa 6 Mio. Pakete zu, was etwa dem Doppelten des normalen Jahresdurchschnitts entspricht.
Auch Hermes und DPD melden Rekorde, was vor allem am zunehmenden Internet-Handel liegt.


Solar Millennium ist pleite. Der Börsenwert brach vom Jahreshoch schon von 270 auf 5 Millionen Euro ein. Ebenso heftig trifft es Halter von Unternehmesanleihen - hier sind fast ausschließlich Privatanleger die Halter der fast 200 Millionen ausstehender Unternehmens-Anleihen.
Ja - vielen von denen, die hier das ganze angelegte Geld verloren haben ist das Gold schon zu teuer gewesen. Jetzt mekrt man was es wert sein kann etwas zu kaufen oder zu halten was in der Menschheitsgechichte noch niemals wertlos wurde oder pleite ging.

Die erste in West-Australien zur Messung der Geschwindigkeitskontrolle aufgestellte Kamera hat binnen 5 Tagen über 20.000 Fahrer erwischt.
Fast alle Fahrer hätten nach Aussage der Polizei auf dem Mitchell Freeway in Perth das Tempolimit von 100 Kilometern pro Stunde deutlich überschritten. Weil solche Messungen in Australien neu sind werden die zuständigen Behörden erst ab kommender abkassieren. Diese Kulanz und Eingewöhnungszeit kostet dem Staat umgerechnet alleine in den ersten 5 Tagen umgerechnet etwa 1,3 Millionen Euro. Nur 2 Autofahrer müssen wegen Überschreitungen von 200 und knapp 180 km/h die Autos abgeben und erhalten eine Anzeige.



Nun noch etwa 12% der Deutschen über 14 Jahre hat kein Handy - das sind etwa 8 Millionen der Menschen bei uns.
32 Millionen Bundesbürger - das sind 46% - haben 1 Handy, etwa 29 Millionen (42 %) besitzen mindestens 2 Stück. Im Schnitt hat jeder Deutsche 1,3 Mobiltelefone.


Es lohnt sich aktuell auch wieder mal ein Blick auf die CoT-Daten zu werfen. Daran erkennt man die Positionierung einzelner Gruppen ( der Profis, der Spekulanten usw. ) an den Terminmärkten. Und weil es hier mit den sogenannten Commercials - also den Profis - eine Gruppe gibt, die in der Vergangenheit fast immer richtig lag, mit weitem Abstand die besten Renditen einfuhr sowie die Trends vorgibt ist es hin und wieder mal interessant zu beobachten was die so treiben.

Eines gleich vorweg: Hier ergibt sich aktuell ein extrem positives Bild für Gold und Silber wie wir das seit vielen Jahren schon nicht mehr hatten.

Die aktuellen Daten bzw. die Grafik zum Gold finden Sie unter folgendem Link:

CoT-Daten und Chart zum Gold

Die blaue Linie ist die Positionierung der Commercials, das Graue ist der Preisverlauf.

Um es ganz einfach zu beschreiben: Je höher die blaue Linie steht, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, daß in er Folge die Preise anziehen.
Wenn Sie sich die obige Grafik ansehen fällt doch sofort auf, daß wir Ende Januar 2011, Anfang Juli 2011 und Ende September 2011 hier bei der blauen Linie - also bei der Positionierung der Profis - relativ hohe Stände hatten. Immer folgte darauf ein Anstieg der Goldpreise. Selbst wenn wir den Chart auf einige Jahre verlängert betrachten - immer das gleiche Spiel.

" Hohe Stände" der Profis bedeuten in dem Markt einfach gesagt relativ niedrige Short-Positionen, nicht daß Sie sich wundern warum die Skala zum blauen Chart der Commercials links immer zwischen -300.000 und -150.000 rot ( also negativ) ist.

Beim Silber ist es noch massiver zu sehen:

CoT-Daten und Chart zum Silber

Hier ist die Positionierung der Commercials ganz extrem positiv, denn die Short-Bestände sind etwa auf dem Stand von 2003 und damals stand Silber noch bei unter 5 Dollar.
Die aktuelle Positionierung der Profis hat mit dem aktuellen Stand das Niveau erreicht, von dem aus die Silberhausse von 5 Dollar auf zeitweise über 50 Dollar je Unze vor gut 8 Jahren BEGANN!

Wir sind daher aktuell extrem positiv für Silber und natürlich auch Gold - vor allem auf Sicht der nächsten Monate. Silber ist das Gold des kleinen Mannes und daher neigen viele dazu sich anstelle einer "kleinen Unze Gold" lieber im Gegenzug die etwa 50-fache Menge an Silber zu kaufen. Historisch betrachtet lag das Gold -Silber-Ratio schon oft bei 15. Viele rechnen damit, daß wir dort wieder hinlaufen, was nix anderes heißen würde, als daß Silber 3 mal schneller steigen könnte als Gold.
Sollte der Edelmetallzug demnächst wieder Fahrt aufnehmen ist davon auszugehen, daß Silber die Performance von Gold zumindest leicht schlagen dürfte. Vergessen Sie aber 3 Dinge nicht:

1. Beim Silber sind die Aufgelder etwas größer als beim Gold und beim Verkauf stellt sich die Frage ob Sie die 7% Mehrwertsteuer wieder bekommen. Diese Mehwertsteuer, die Sie beim Kauf bezahlen, müssen Sie also - wenn man mal vorsichtig und konservativ kalkuliert - im Vergleich zu Gold noch obendrauf mit verdienen, um das von Haus aus steuerfreie Gold zu schlagen.

2. Das Lagerproblem schlägt irgendwann zu, weil 1 Unze Gold ja soviel kostet wie 50 Unzen Silber!

3. Das Silber ist konjunkturabhängiger als Gold - von daher wird Silber immer dann bei Korrekturen stärker getroffen, wenn man von einem Einbruch der Weltwirtschaft ausgeht.


Und zum Schluß noch einige Weisheiten:

Schmutziges Geschirr schimmelt nicht, wenn man es einfriert!

Geld verdirbt nicht den Charakter - es bringt ihn nur noch deutlicher hervor.

Was Gott von denen hält, welchen er Geld zukommen lässt, sieht man an besten an denen die Geld haben.

Liebe wiegt schwerer als Gold und Silber!


Stellen Sie sich mal Folgendes vor! Was würden Sie tun?

Du fährst mit dem Auto und hältst eine konstante Geschwindigkeit. Auf deiner linken Seite befindet sich ein Abhang. Auf deiner rechten Seite fährt ein riesiges Feuerwehrauto und hält die gleiche Geschwindigkeit wie du. Vor dir galoppiert ein Schwein, das eindeutig grösser ist als dein Auto und du kannst nicht vorbei. Hinter dir verfolgt dich ein Hubschrauber auf Bodenhöhe. Das Schwein und der Hubschrauber haben exakt deine Geschwindigkeit!
Was unternimmst du, um dieser Situation gefahrlos zu entkommen???

Vom Kinderkarussell absteigen und weniger Glühwein saufen!!!!


Was bringt den Doktor um sein Brot?

a) die Gesundheit, b) der Tod.

Drum hält er uns, auf dass ER lebe,

zwischen beiden in der Schwebe


Wir wünschen Ihnen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest!


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