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Schlecker, Kroatien, Rekordjahr 2012, der Euro, Immobilien, Fleischexporte brummen, Heidi Klum: AUS PDF Drucken E-Mail
Montag, den 23. Januar 2012 um 09:53 Uhr


Die Drogeriekette Schlecker ist platt und geht in die Insolvenz, welche eine Sanierung in Eigenregie vorsieht. Die entsprechenden Unterlagen sind heute beim Amtsgericht in Ulm eingegangen. Europaweit sind davon etwa 47.000 Mitarbeiter betroffen, davon ca. 30.000 allein in Deutschland.
Ich kenne selbst einige Schlecker-Märkte in denen seit Jahren die Umsätze extrem flau waren und wo ich mich schon lange gefragt habe wie sich das auf Dauer rechnen soll. Sicher kann man mal einige schlechte Filialen mit durchziehen, aber Schlecker fiel mir da schon länger extrem negativ auf, von daher wundert es mich rein garnicht, daß es eben so gekommen ist.



Kroatien wird das 28. Mitglied der EU werden. Bei einer Volksabstimmung votierten etwa 2 Drittel für einen Beitritt, der im Sommer 2013 erfolgen soll. An der Wahlbeteiligung von nur etwa 50% sieht man aber, daß der Masse der Weg des eigenen Landes hier oder dort relativ egal ist.


Zum Thema " Immobilien als Vermögensschutz" oder " sichere Anlage in Krisenzeiten " möchte ich Sie auf folgenden Artikel verweisen, der in der " Welt" erschienen ist:

Immobilien: Keine Rettung beim Währungscrash!



Troz weltweiter Konjunkturabkühlung rechnet die deutsche Wirtschaft 2012 mit einem neuen Rekord bei den Importen und im Exportgeschäft. Die Ausfuhren sollen sich auf etwa 1,14 Billionen Euro belaufen ( das wäre ein Plus von 6% nach einem Anstieg von 12% in 2011 ) - bei Einfuhren von "nur" etwa 1 Billion. Daraus würde sich ein Überschuß von etwa 140 Mrd. Euro ergeben. Die deutschen Exporte haben derzeit einen Anteil von 9,5% am Welthandel!!!! An diesen Zahlen sieht man sehr schnell, warum feste Wechselkurse (wie beim Euro) zwischen unterschiedlich starken Staaten auf Dauer nicht ohne Transferzahlungen zurück funktionieren können. Denn während einige Länder ständig Überschüsse erwirtschaften gibt es andere Länder die eben die Defizite tragen. Das führt einfach gesagt dazu, daß die Defizitländer im Laufe der Jahre ausbluten, weil sie einen ständigen Geldabfluß haben. Irgendwann ist es dann eben soweit, daß man die Rechnungen für die importierten Güter nicht mehr bezahlen kann, dann muss es zu Tranferleistungen kommen um den ausgebluteten Staaten wieder Geld zukommen zu lassen. Das Teuflische daran ist, daß die Export- und Überschußstaaten sich im Laufe der Zeit auf die Absätze und Exporte einstellen und fest darauf vertrauen, daß das in etwa immer so weiter läuft. Und die Erwartungshaltung der Einwohner an die Regierung ist natürlich das Spiel weiterlaufen zu lassen und damit die Jobs zu sichern. Damit baut sich eine gewisse Abhängigkeit auf, die dann zum Tragen kommt wenn einem vorgerechnet wird, was an Arbeistplätzen vernichtet wird, wenn man den Staaten in die man hinein liefert nicht helfen würde - also wird das erworbene, überschüssige Geld relativ schnell und sicher wieder den Weg zu denen finden ( müssen) die eben im Grunde nicht mithalten können. Die Sicherung des Export ist also eine Umlage der Gewinne Einzelner auf die Masse bzw. den Steuerzahler. Bei flexiblen Wechselkursen werten die Währungen der schwachen Länder so lange und so stark ab, bis die Importe für die Leute dort zu teuer werden und man auf heimische Dinge zurückgreift. Auf der anderen Seite - also bei den Ländern mit blühendem Außenhandel - wertet die eigene Währung solange gegenüber den Schwachländern auf, bis deren Produkte oder eben der Urlaub dort so billig wird, daß man vermehrt zugreift. Dieses Ausgleichsspiel geht so lange bis sich die Überschüsse und Defizite abbauen bzw. die Waage halten. Eine Aufwertung auf immer und ewig ist damit so gut wie fast unmöglich. Griechenland hat hier in den vergangenen Jahrzehnten viel über Tourismus gemacht, bei den Italienern fällt mir auch das Thema Urlaub ein und auch Fiat ist so ein Paradebeispiel. Die lebten jahrzehntelang von der andauernden Abwertung der Lira zur DM. Meiner Meinung nach war Fiat immer mehr oder weniger ein Schrottproduzent, aber wenn es eben über die Abwertungen der Hersteller-Landes-Währung immer billiger wird und man irgendwann billig genug ist, dann findet es auch seine Käufer. Spanien ähnlich..... da erwartet man übrigens für 2012 einen Rückgang bei BIP von 1,5% und einen Anstieg der Arbeitslosenzahl auf weit über 23%.

Mit dem Euro ist diese ewige Abwerterei der Währungen in den Südländern zu Ende gegangen, also war es nur eine Frage der Zeit bis die entweder Unterstützung brauchen oder eben pleite sind, denn die Denkfabriken bleiben einfach Länder wie Deutschland, Österreich, die Schweiz und auch noch der Norden Italiens und Teile Frankreichs...... mit vielen anderen Nationen ist eben grob gesagt auf Dauer in der Masse kein Blumentopf zu gewinnen. Und auch die Edelmetallkäufe in Europa konzentrieren sich ganz massiv auf die oben genannten Regionen. Man kann also übertragen und etwas überspitzt formuliert auch hier von einem mehr oder weniger messbaren Intelligenzvorteil einzelner Länder und deren Bevölkerung sprechen.



Wir haben in der Welt auch auf anderen Gebieten einen guten Ruf - nehmen wir mal die Fleischindustrie. Hier haben sich die Exporte aus Deutschland in den letzten 10 Jahren um 250% auf 3,7 Millioen Tonnen gesteigert. Alleine die Ausfuhr von Schweinefleisch hat sich mit etwa 1,6 Millionen Tonnen mehr als Ver-3-facht! Beim Geflügel ging es von 155.000 auf 393.000 Tonnen nach oben. Sicher ist bei uns nicht alles supertoll und viele Dinge bei den Standards und der Bürokratie übertrieben, aber wenn man sich die ganzen Murkser anderswo oder um uns herum ( siehe außerhalb der oben genanten Länder und Regionen ) ansieht, dann ist man eben selbst als Einäugiger der König unter den Blinden!



Nun gaben auch Heidi Klum und Ehemann Seal nach 7 Jahren Ehe ihre Trennung bekannt. Die beiden hatten 2005 geheiratet und 3 gemeinsame Kinder - Tochter Lou und die Söhne Henry und Johan. Der Sänger Seal adoptierte außerdem Klums älteste Tochte Leni, welche aus einer vorherigen Beziehung mit Flavio Briatore stammt.



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