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Apple: Steve Jobs tot! Konjunktur, Euro, Italien schwach! Piraten+Börsen stark! PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 06. Oktober 2011 um 07:46 Uhr



Der Mitbegründer und Vordenker des Computerherstellers Apple ( Steve Jobs ) ist im Alter von 56 Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs gestorben. Nach der Gründung von ASpple im Jahre 1976 baute er seine Firma zu einem der führenden Technologiekonzerne und zur wertvollsten Gesellschaft ( nach Marktkapitalisierung ) der Welt überhaupt auf. Erst vor wenigen Wochen hatte er wegen seiner schweren Erkrankung die Führung der Geschäfte abgetreten. 2004 hatte er bereits wegen des Krebsleidens behandelt werden müssen, 2009 bekam er eine neue Leber, die ihm von einem - bei einem Verkehrsunfall verunglückten - jungen Mannes transplatiert wurde.
Wenn wir uns ehrlich sind muß man sagen, daß 56 Jahre doch noch kein Alter ist und einen solche Nachrichten immer wieder daran erinnern, daß wir wir leider nur eine sehr eng begrenzte Zeit Gast auf dieser schönene Welt sein dürfen. Keiner weiß wann das letzte Stündlein schlägt und der Tod von Steve Jobs ist auch der Beweis dafür, daß man sich das wertvollste Gut namens Gesundheit oder Lebenszeit auch für kein Geld der Welt kaufen kann.

Stellen Sie sich doch bitte in einer ruhigen Minute mal folgende Fragen:

Gestern ist schon vorbei und morgen noch nicht da: Warum lebe ich also nicht jetzt und hier den Augenblick?

99,99999% unserer Sorgen und Ängste ziehen wir entweder uns aus der Vergangenheit ins Jetzt, wenn wir daran denken, was wir eventuell mal verpasst haben, was mal schief geaufen ist usw.. oder wir machen uns Gedanken darüber wie dies und jenes mal werden könnte.

Im aktuellen Augenblick hat man fast nie ein konkretes Problem - das hört sich absurd an, ist aber genau der Punkt, warum wir uns oft mit Negativem, Sorgen und Ängsten überladen fühlen!!!!

Warum machen wir uns so oft Sorgen und Ängste wegen Kleinigkeiten?

Warum bechäftigen wir uns nicht mehr mit dem Thema Gesundheit und überwinden hier mal öfters den inneren Schweinehund? Deswegen kann man auch mal krank werden und man wird dennoch irgendwann mal sterben müssen, aber man wird insgesamt gesünder sein, sich besser fühlen und hat dann zumindest selber das Menschenmögliche getan. Es gibt doch auch bei Unfällen oder Ähnlichem nichts Schlimmeres, als sich eingestehen zu müssen, daß man etwas leichtsinnig oder sogar grob fahrlässig verursacht hat. Wir gehen mit unserer Welt und unserer Gesundheit um, als hätten wir noch eine 2. im Kofferraum.

Warum lesen wir regelmässig Artikel oder Texte zu Themen, wo wir schon lange Bescheid wissen was läuft- von Leuten, die so gut wie keine sozialen Kontakte haben, sich um die Themen Familie, Gesundheit usw. 0,0000 kümmern und stattdessen nur an Krise, Negatives und Crash denken???

Wenn die kommende Krise ein Hauptbestandteil des Denkens wird und das Lesen von Texten darüber tagtäglich einen festen Platz im Tagesablauf hat, dann wird man später auch mal

- an einem Gold- und Silberpreis auf dem Mond keine Freude haben,
- mit der dann gewonnenen Unabhängigkeit und Freiheit nix anfangen können,
- weiterhin ein ängstlicher Egoist sein
- mit dem Vermögen nichts Gutes tun
- und irgendwann eben etwas reicher selber genauso ins Gras beißen

( vorausgesetzt, daß man das Geld nicht schon vorher versoffen, verspielt oder vervögelt hat - denn genau das traue ich vielen von denen zu, die sich jetzt schon aus Angst und Mißtrauen gegenüber allem und jedem völlig von der Außenwelt abschotten und bereits davon träumen mal die ganz großen Helden zu werden, wenn alle anderen absaufen, weil man dann ja selber ganz oben schwimmen würde!

Wer jetzt mit seiner Zeit nix Sinnvolleres anzufangen weiß, als jeden unwichtigen Müll zu lesen, der wird später mit der Zeit auch nix anfangen können und mit dem Vermögen schon gleich 1.000 Mal nichts! )

altalt

Der Europäische Dienstleistungssektor wird nun von der wirtschaftlichen Abkühlung immer heftiger getroffen. Vor allem in Italien und Spanien befinden sich die entsprechenden Kennzahlen im freien Fall.
Mit einem Minus von 2,7 Punkten auf 48,8 ( für den gesamten Euroraum ) ging es nun im September endgültig und relativ deutlich unter die 50-Punkte-Marke, welche Wachstum von Schrumpfung trennt.
Auch wenn man die gesamte Euro-Privatwirtschaft betrachtet geht es mit 49,1 für den September 2011 - das ist ein Rückgang von 1,6 Punkten zum August - nun ebenfalls bereits langsam aber sicher rückwärts.



Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, dann würde die Piratenpartei auch dort die 5%-Hürde deutlich überspringen und mit 8% der Stimmen in den Bundestag einziehen. Die Union käme nach neusten Umfragen auf 31%, die SPD auf 28%, die Grünen auf 17%, die Linke auf 7% und die FDP auf 3%.


Nachdem die Ratingagentur Moody`s die Bonität italienischer Staatsanleihen vorgestern bereits um 3 Stufen von Aa2 auf A2 abgestuft hat, folgten nun die Großbanken UniCredit, die Intesa Sanpaol, sowie einige weitere kleinere Banken und der Versorger Enel. Auch die Ausblicke sind für den italienischen Staat und die genannten Unternehmen negativ, sodaß weitere Schritte nach unten höchstwahrscheinlich folgen werden. Italien sitzt auf 1,9 Billionen Euro Schulden, was 120% der Wirtschaftsleistung entspricht - das ist neben Greichenland Rekord in Europa. Alleine 2012 stehen für Italien über 200 Milliarden Euro Schulden zur Rerfinanzierung an.


Über 53% der Deutschen möchte die DM zurück, in den neuen Budesländern sind es soagr mehr als 2 Drittel. Besonders auffällig ist bei den Umfragen, daß die Antworten extrem vom Bildungsniveau abhängen. Fragt man Hauptschüler usw. bekommt man von fast 74% den Wunsch nach der alten DM zu hören, bei den Abiturienten oder Studenten trauern nur gut ein Drittel der DM nach.

Meine Meinung: Die aktuellen Probleme hätten wir mit der DM genauso, das Thema Euro und Teuro ist also mehr oder weniger Ablenkung von den wahren Problemen. Wenn man viele negative Dinge auf den " abstrakten Euro " schiebt, dann suggeriert man damit, daß der kleine Mann eh nix tun kann und auch bei den Anlagen nix tun muß. 1 Unze Gold ist immer eine Unze Gold - egal wie die Währungen heißen!


Die Börsen werden sich in den kommenden Monaten weiter von der Realwirtschaft abkoppeln, weil es mit den extrem-niedrigen Zinsen an Anlagealternativen fehlt. Der Dax hat aktuell ein KGV von etwa 9 bis 10 und selbst wenn sich die Gewinne 2012 halbieren, dann haben wir immer noch ein KGV von "lockeren" 20.

( Der langjährige, historische Schnitt liegt bei etwa 15 )

Das ist garnichts, wenn man das mit dem aktuellen Anleihen-KGV vergleicht, das bei den 2-jährigen deutschen Papieren bei 200 liegt und bei den 5-jährigen reden wir auch noch über fast 90. In den USA liegen wir auf Sicht von 2 Jahren bei 400 und auf Sicht von 5 Jahren bei deutlich über 100! Wenn wir über was Schlechtes reden, dann wird das relativ, wenn die Alternativen noch unattraktiver sind. Absurd ist es ja sowieso, daß die Zinsen seit vielen Jahren und auch aktuell fallen, obwohl wir fast nichts anderes tun, als über die Überschuldung und Nicht-Rückzahlbarkeit der ganzen Staatsschulden zu reden!

Lassen Sie sich also weder von einem Politiker, noch einem Banker oder Herrn Tenhagen von Finanztest erzählen, daß die aktuell niedrigen Zinsen auf Anleihen oder fast alle Bank- und Versicherungsprodukte ein Zeichen für die Stabilität oder Sicherheit der Staaten wären!!!!

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