| Geldsystem und Zinseszins-die wichtigsten Grundlagen einfach erklärt! Bleiben Sie Optimist! - Seite 3 |
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| Sonntag, den 02. August 2009 um 08:13 Uhr | ||||||||||
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gibt es sehr viele Parallelen zum ganz normalen Leben oder Lebensbereichen. der meisten Anleger in den Industriestaaten für Altersvorsorgen oder einfach nur zum Parken, die immer mehr Geld blind in den Anleihenmarkt gepumpt haben - über Sparbriefe, Geldmarktkonten, Sparbücher, Bausparer, Lebensversicherungen, Festgelder, Staatsanleihen, Unternehmensanleihen oder .......), sodass es zu keinem richtigen Wettbewerb um das Geld mit anderen Anlagen ( z.B. Aktien) kam. Das haben wir schon in anderen Artikeln ausführlich beschrieben. Dieser Wettbewerb um das Geld hätte zu einem höheren Zins geführt, denn man hätte das sonst mit besseren Konditionen erst "locken" müssen. Aber so wurde den Unternehmen und vor allem den Staaten permanent billiges Geld "in den Hintern geschoben", die das dann auch dankend angenommen haben und entsprechend damit umgegangen sind. Wenn man ganz ehrlich wäre, dann müsste man sagen, daß die Risikoscheu und Dummheit der Anleger mit ein Grund für die explodierende Staatsverschuldungen waren.
Wer einem Alkoholiker ( Politik und Staat ) permanent immer größere Flaschen Schnaps ( billiges Geld ) vor die Nase stellt, der muß sich doch nicht wundern, wenn der diese nimmt und aussäuft und nach der nächsten ruft - solange bis er daran zugrunde geht. Das lange Funktionieren dieses Spiels ist also kein Beweis dafür, daß es für immer klappt, sondern jeder Schluck bringt den Säufer oder hier eben den Staat dem Zusammenbruch / Tod näher! Das Gerede im Volk und bei der Masse, daß es doch "immer alles wieder gut geworden wäre und auch diesmal nicht so schlimm sei " ist also völliger Unsinn und so, als würde man sagen, daß ein 80-jähriger niemals sterben würde, weil er doch die letzten 80 Jahre auch - trotz Grippe, diverser Krankheiten und Unfällen - nie gestorben sei. Je älter ein Mensch wird, desto höher das Sterberisiko - mit dem Geldsystem ist es das Gleiche! Die Leute haben doch keine Ahnung, wem Sie bei den oben genannten Anlagen und Altersvorsorgen überhaupt Ihr Geld leihen und regen sich dann am Stammtisch oder in geselliger Runde darüber auf, warum der Staat das Geld zum Fenster hinauswirft und wie man denn so dumm sein könnte, dem noch was zu leihen. Noch dazu wo der Staat noch niemals Schulden zurückbezahlt hat. Die Rückzahlung der alten Schulden plus Zins erfolgt doch immer mit neuen. Man sucht sich also für die manipulierte Weinflasche immer wieder einen neuen Dummen. Das ist auch der Grund, warum man viele solche Anlagen ( Versicherungen, Riester-Renten usw. ) staatlich fördern muß - weil die einfach von Haus aus so ein Ober-Mist-Schrott-Müll sind und die Leute den Köder dann ganz sicher fressen, wenn man noch ein Zuckerl dazu hinwirft! Folge war, daß sich dieser Übergang in die aktuelle senkrechte Steigung "lange hingezogen hat", aber jetzt ist er da! Das - also der lange künstlich niedrig gehaltene Zins - hat das Ende oder den unweigerlichen Schluß aber nicht verhindert und wird das auch nicht tun, sondern wird ihn nur hinausgezögern. Dadurch, dass die Vermögen infolge des Zinses immer weiter steigen, müssen auf der anderen Seite aber auch die Schulden immer weiter und schneller steigen. Es kann nur der einen Euro Vermögen geben, wenn ein anderer einen Euro Schulden dafür hat. In den letzten 30 Jahren ist die Zahl der Milliardäre von 10 auf 800 gestiegen - das ist eine Explosion der Superreichen um das 80-fache oder 8.000%! Wie Sie aus unseren Berichten mit den Bilderbergern und anderen Gesprächen - mit absoluten TOP-LEUTEN wissen - rechnet man dort damit, daß sich diese Zahl der Milliardäre binnen weniger Jahre nun noch einmal ver-5-fachen wird. Haben Sie auch nur im Ansatz eine Vorstellung, was diese Explosion der Vermögen für die Verschuldung auf der anderen Seite ( Private und vor allem den Staat) bedeutet? Haben Sie sich bei den immer häufiger gezeigten Berichten über die Milliardäre der Welt oder die superreichen Russen schon einmal gefragt, wo das ganze Geld von denen denn herkommt? Ein Hinweis auf den Ölpreis oder den Benzinpreis an der Tankstelle ist da nur die Spitze. Ein Blick auf die Verschuldung vieler privater Haushalte und die Entwicklungen der Staaten liefert Ihnen die Erklärung. Und wenn sich die privaten Haushalte und die Unternehmen nicht immer weiter verschulden ( können, z.B. deswegen, weil sie von den Banken keine Kredite mehr bekommen - so wie aktuell sehr häufig) , dann muss der Staat einspringen.
Mit dem Geld von damals in Miete - also flexibel, hätte da sicher schon der eine oder andere den Job hingeworfen. Also hat man so nicht nur sein Geld verbrannt, sondern gleich auch mit seine Unabhängigkeit und Freiheit verloren. Geld oder finanzielle Unabhängigkeit machen frei. Es geht also eine Schere von oben Vermögen und unten Schulden immer weiter auf! Auch der Börsencrash nach 2000 und die damaligen hohen Steuereinnahmen, sowie der Sondereffekt der Milliarden, die der Staat damals durch den Verkauf der UMTS-Lizenzen erlöst hat, konnten diese Schere nicht stoppen. Das will schon was heissen! Haben Sie sich übrigens schon mal überlegt, welche Auswirkungen und Konsequenzen die staatlichen Garantien, Konjunkturprogramme und Rettungspakete - in unglaublichen Volumen - auf die Schere Arm-Reich haben? Diese Maßnahmen bewirken nichts anderes, als daß die Vermögen und Werte derer, die oben auf der Schere sitzen von denen gesichert, geschont und garantiert werden, die unten sitzen. Das breite Volk der Steuerzahler und Bürger sichert damit die Anlagen und Vermögen von einigen wenigen. Damit ist eine immer weiteres Auseinanderdriften gewährleistet, denn ein weiteres Ausufern der Krise und noch mehr Pleiten hätten dazu geführt, daß die Vermögenden viel Geld verlieren, welches z.B. in Anleihen usw. angelegt ist. Dann hätten wir das 1. Mal in der jüngeren Geschichte die Situation erlebt, daß sich die Schere zu schließen beginnt, weil oben Geld und Vermögen vernichtet worden wären. Und wo Vermögen vernichtet wird, da hätten sich auch Schulden ( ganz egal ob Unternehmensschulden oder Staatsschulden ) aufgelöst. Entscheidend ist immer, daß die Gesamtverschuldung weitersteigt - die Sektoren oder Träger können sich also abwechseln. Die Masse der Privaten hat Ihre Verschuldungs-Potenz schon vor einigen Jahren verloren, dann folgten die Unternehmen und jetzt sind die Staaten dran! Weil aber genau das ( das Schließen der Schere ) nicht sein kann und sein darf ( man sprach in dem Zusammenhang immer von "Systemrelevanz" ) sichert man mit den staatlichen Eingriffen und Programmen ( egal ob von Staats- oder Notenbanken-Seite) die Vermögen oben, damit das Spiel auf Kosten der Masse weitergehen kann. Es ist also
Systemrelevant die Schere Arm-Reich nicht zusammengehen zu lassen. Die Interessen und Verluste ( Arbeitsplätze und Geld ) der Staaten, Bürger und des kleinen Mannes sind dagegen nicht systemrelevant und einfach nur ein Opfer, das man in so einer Krise halt mal bringen muß - so leid es allen auch tut. Die Gläubiger wollen immer weiter mit Zins bedient werden! Und jetzt sind wir wieder bei der " Finanzkrise, der Immobilienkrise, dem Sozialneid, der Verarmung, der Umverteilung und dem Linksruck!" Gesamtes Geldvermögen / Schulden BRD: Eine der interessantesten Grafiken dieser Seite, die erklärt, daß dort wo Vermögen entsteht auf der anderen Seite auch die Verschuldung steigt! Die Vermögen des einen, sind die Schulden des anderen.Hier liegt auch eine Erklärung für die immer öfter diskutierte Schere ARM - REICH! Da die Geldvermögen immer weiter mit Zins bedient werden "wollen und müssen", gibt es fast einen "Zwang" zur immer weiteren Verschuldung der anderen Seite. Dies können Private, Unternehmen, aber auch Staaten sein! Beachtlich ist auch hier, daß selbst der Börsencrash nach 2000 die Schere nur kurz stoppen konnte.Die aktuelle Finanzkrise hätte ohne das Eingreifen der Notenbanken und der Staaten (Steuerzahler) große Verluste in vielen Anlageklassen gebracht (Immobilien, Aktien, Anleihen). Damit wäre die Schere zuammen gegangen, weil die Anlagen / Vermögen der "oberen" im Wert gesunken wären! Aber nun sind die Steuerzahler und die Notenbanken eingesprungen, um diesen "Fall" zu verhindern. Die Schere kann und wird also aller Wahrscheinlichkeit immer schneller, immer weiter aufgehen. ABER SICHER NICHT UNENDLICH!!! DANN DÜRFTE DER GROSSE KNALL KOMMEN!
stellen - das liegt auch daran, dass wesentlich mehr Menschen Verlierer der Umverteilung durch den Zins sind, als es Gewinner gibt. Und in einer Demokratie - ein unschätzbarer Wert- führt dies nun mal zur aktuellen Diskussion um soziale Gerechtigkeit und immer mehr Umverteilung. Und hier sind wir erst ganz am Anfang.
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