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Geldsystem und Zinseszins-die wichtigsten Grundlagen einfach erklärt! Bleiben Sie Optimist! Drucken E-Mail
Sonntag, den 02. August 2009 um 08:13 Uhr
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Geldsystem und Zinseszins-die wichtigsten Grundlagen einfach erklärt! Bleiben Sie Optimist!
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Der heutige Artikel wird Ihnen einige Fakten, Wahrheiten, Erkenntnisse und Ausblicke bringen, die ich ohne jede Übertreibung für unbezahlbar wertvoll, ehrlich und unglaublich wichtig halte.
Ein kurzes Wort in eigener Sache mal vorneweg:
1. Die Kinder auf dem Bild sind meine eignen.
2. Auch meine Kinder, Sie und ich

haben eine Zukunft, die wir meistern müssen - nur vom Denken und Warten auf Krise, Not, Elend, Krieg, Hyperinflation, Gewaltexplosion, Überwachung, Ausbeutung usw..... können wir alle nicht leben. So macht auch das Leben jetzt und hier keine Freude und es ist eh nur eine auf 60, 70 oder 80 Jahre begrenzte Folge von Augenblicken, Sekunden und mal schönen oder weniger schönen Momenten !

Wer vor lauter Problemen, Krise, Weltuntergangs- und System-Zusammenbruchs-Ängsten...... nichts mehr positiv im Leben empfindet, der hat doch keine Freude mehr am "Geschenk Leben" und wer nur negativ denkt oder auf Negatives verweist, der kann und sollte für Sie auch nicht als Infoquelle oder Entscheidungshilfe in Frage kommen. Wie wollen Sie denn gute und richtige Entscheidungen in Ihrem Leben und für die Zukunft treffen, wenn Sie den Optimismus komplett verlieren oder glauben überhaupt keine Zukunft zu haben?

Ich möchte z.B. meinen Kinder später mal nicht sagen müssen, daß ich zu wenig Zeit für sie oder keinen Mut für ein weiteres Geschwisterchen hatte, weil ich mir jeden Tag ausschließlich oder einfach zuviele negative Artikel, Meldungen, Nachrichten und Horroszenarien durchgelesen und auch noch geglaubt habe. Mit der richtigen Vorbereitung können Sie fast alle Probleme sehr gut abfedern.

Verstecken Sie sich also weder in der Masse, die sich nur auf den ersten Blick mit Ihren angeblich guten Infoquellen, Anleihen, Immobilien und Bank- oder Versicherungsanlagen gut geschützt bzw. versorgt fühlt, noch macht es viel Sinn, komplett in ein dunkles Loch zu kriechen - solange die Sonne noch scheint!

Ohne Regen gibt es keinen Regenbogen und die nächsten Jahre werden viel Unfug und viele Fehlentwicklungen der letzten Jahre bereinigen, die doch nur noch "krank" waren!

Wir haben doch nicht nur aus Zufall mit weitem Abstand die meisten Werbepartner auf der Seite! Die Insider und Händler in der Goldbranche wissen doch ganz genau, wer

-die Sachverhalte richtig, vollständig und auch unterhaltsam erklärt,

- wer gute Kontakte hat,

- das Wichtige vom Unwichtigen unterscheiden kann,


- den richtigen Ton trifft,

- auf wen man sich verlassen kann,

- wer auch im echten Leben steht und mitbekommt was abläuft,

- wer ehrlich und fair ist,

- wer alle Argumente auch vollständig nennt und wichtige Punkte nicht deswegen verschweigt, nur weil man dafür bezahlt wird oder weil man ein alter Angsthase ist,

- wer bei Treffen, Gesprächen oder Veranstaltungen - entsprechend passend - auftritt

- mit wem man auch mal locker telefonieren oder sich auf ein Bierchen treffen kann.

Wenn man die aktuelle Situation richtig einschätzen und verstehen will, um dann die richtigen Konsequenzen und Schlußfolgerungen zu ziehen oder andere von dem Thema Gold, Silber usw... überzeugen/informieren will, dann muß man 3 Grund-Eigenschaften mitbringen:

- die Fakten erkennen und wichtig von unwichtig trennen können

- komplizierte Zusammenhänge verstehen und Kompliziertes einfach erklären

- den Mut haben diese Fakten auch alle !!!! gnadenlos ehrlich anzusprechen

Wir wurden in den letzten Tagen vermehrt von Leserinnen und Lesern darauf angesprochen, ob es denn nicht möglich wäre, für alle Menschen und Anleger einfach verständlich und in einem einzigen Artikel die wichtigsten Dinge, Grundlagen und Zusammenhänge, sowie deren Auswirkungen zu erklären - verbunden und abgeschlossen mit einer ganz konkreten Handlungsempfehlung, was man derzeit in Sachen Wirtschaft, Krise und Finanzen zu beachten und zu tun hat. Der folgende Artikel ist nun das Ergebnis daraus und ich möchte Sie wirklich von ganzem Herzen und eindringlichst bitten, mit all Ihren zur Verfügung stehenden Möglichkeiten für eine Verbreitung dieses Artikels und der darin enthaltenen Infos zu sorgen. Egal ob durch Weitergabe, Empfehlung oder Verweis in Foren, Kommentarfunktionen, Blogs, Gästebüchern oder sonstwas.

Dazu steht auch unsere mail - Funktion ( über jedem Artikel rechts) zur Verfügung!

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Einfacher und informativer kann man die wichtigsten Dinge und aktuellen Entwicklungen wohl nicht erklären. Genau um das zu leisten haben wir vor gut einem Jahr die Seite gestartet, mit einem Erfolg, den wir nicht einmal ansatzweise erwartet hätten. Dieser folgende Artikel soll Ihnen auch weitere Denkanstöße geben und Argumentationshilfe sein, wenn Sie versuchen andere vor den aktuell drohenden Gefahren und Entwicklungen zu schützen! Ich würde diesen Text - ohne überheblich oder sonstwas sein zu wollen - als " Mutter aller Artikel und Infos " bezeichnen, den man im Zusammenhang mit der aktuellen Krise und den kommenden Entwicklungen einfach KENNEN MUSS!!!!!! Er erklärt auch vieles aus der Vergangenheit!

Ohne das Wissen bzw. die Beachtung der folgenden Ausführungen und Tatsachen können Sie keine!!!!!! sinnvolle, vernünftige und erfolgreiche Geldanlage oder Altersvorsorge tätigen, denn die Tragweite und der Einfluß der hier beschriebenen Dinge/Kräfte sind derart gewaltig, daß Sie diese bei Nicht-Berücksichtigung auch nicht mit staatlichen Förderungen oder steuerlichen Anreizen - die es bei der einen oder anderen Anlage gibt - ausgleichen können!

Die "offenen Baustellen", die gerade in den Medien diskutiert werden wie: "Schere ARM-REICH, Überschuldung, Verarmung, Inflation, Finanzkrise, Immobilienkrise, Wirtschaft, Geld, Sozialneid, Staatsbankrott, Umverteilungspolitik, Linksruck" usw. können Sie NUR!!!!!!! dann richtig verstehen und einordnen, wenn Sie über zwei Sachen Bescheid wissen:

1. UNSER GELD bzw. das Wesen unseres Geldes und

2. den ZINSESZINS-EFFEKT!

Das hört sich erst mal paradox und kompliziert an. Es kommt Ihnen sicher auf den ersten Blick komisch vor, weil darüber im Zusammenhang mit den obigen Themen nie gesprochen wird - oder? Aber das liegt meistens daran, dass die Personen, die über diese Themen sprechen, die unweigerlichen Erkenntnisse daraus der Bevölkerung gar nicht verkaufen können oder wollen.

Wer diese beiden Punkte in Talkshows, Analysen oder Berichten nicht anspricht, diskutiert zu einem großen Teil am Thema vorbei und kann keine Lösung finden.
DAS IST AUCH DER GRUND WARUM DIE MEISTEN TALKSHOWS, VORTRÄGE, ANALYSEN, GELDANLAGE-VERANSTALTUNGEN UND ARTIKEL nur selten zu einem richtigen Ende, Ergebnis oder zu einem brauchbaren Lösungsansatz kommen.

Das erste Grundübel, dem wir gegenüberstehen, ist unser ungedecktes Papiergeld. Bitte lesen Sie dazu auch die anderen Artikel unter der Rubrik "MUST READ", aber nachfolgend eine kleine Zusammenfassung:
Früher - also schon vor über 4000 Jahren- war Gold und Silber DAS GELD, z.B. im Alten Rom, im Mittelalter und auch von 1820 bis 1913 war das Geld voll durch Gold gedeckt, in den USA genauso wie in England. Erwähnt seien hier auch die Deutschen 20- und 10-Mark Münzen aus Gold! Das Gewicht der Münze war entscheidend für den Wert, später stellte man ( anstatt mit den Goldmünzen oder Silber zu bezahlen ) Quittungen aus. Diese Quittungen verbrieften den Anspruch auf Tausch gegen eine bestimmte Menge Gold oder Silber! Diese Quittungen waren sehr schnell sehr beliebt, was auch an dem geringeren Gewicht und der leichteren Transportierbarkeit lag. Die Quittungen an sich waren auch noch kein Problem, solange derjenige, der die Qittungen ausgab auch das dahinterstehende Edelmetall lagerte und notfalls, wenn jemand das Gold oder Silber dahinter haben wollte, dieses auch entsprechend liefern konnte. Quittung zurück, Gold rausgegeben - Quittung vernichtet. Damit stimmten die umlaufenden Quittungen und das Gold im Lager wieder zusammen. Mit der Zeit ersetzten diese Papier - Quittungen das echte Edelmetall, "Nachtigal ich hör dir trapsen!"

Aus diesen "Quittungen" entstanden die Geldscheine.


Auch diese waren bis 1971 zumindest noch teilweise durch Gold gedeckt. Aber 1971 hob der damalige US-Präsident Nixon die Verpflichtung der USA zur Einlösung von Geld (Dollar) gegen Gold auf. Man sagte er "schloss das Goldfenster"! Diese Vorgehensweise hatte auch einen Grund. Man war gezwungen immer

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mehr Schulden zu machen und immer mehr Geld zu drucken, um die Wirtschaft in Gang zu bringen, Ausgaben zu tätigen, die man sich garnicht leisten konnte und das System am Laufen zu halten. Es war also absolut unmöglich, das ganze neu gedruckte Geld mit Gold zu decken, also druckte man es ohne eine Deckung! Das ist auch kein Problem, solange man dem Volk glauben machen kann, daß diese Quittung an sich - also das Papiergeld -auch einen Wert hat oder entsprechend hinterlegt und gesichert ist.

Mit jedem Zahlungsvorgang gab man als früher den Anspruch auf eine bestimmte Menge Gold weiter. Wenn hinter dem Geld kein Gold mehr steht, dann geben Sie nur noch Papier und das Vertrauen weiter, daß auch der neue Schein-Besitzer wieder jemanden findet, der einem dafür Waren oder Dienstleistungen verkauft.

Im Alten Rom war es genauso, man musste die Kriege und große Heere finanzieren, Weltmacht sein, Prunkbauten errichten, Spiele ausrichten und Brot verteilen ( panem et circenses), sonstigen leiblichen Freuden nachgehen (was sollte man auch sonst tun, es gab ja noch keine Sportwagen, Handys, Internet oder ...............). Das war nur mit neuem und frisch gedrucktem Geld möglich, das man so schnell druckte, dass man das Gold dafür nicht her brachte. Also fing man mit Legierungen an. Der Goldanteil schmolz schön langsam auf 70%, 50%, 30%, 10%, 5% und am Ende waren es nur noch wertlose Kupfermünzen. Als das Volk diese Entwicklung verstand war das Geld wertlos! Im Mittelalter gab es die "Kipper und Wipper", die entweder immer mehr vom Gold einer Münze abfeilten, bis nichts mehr übrig war oder man war sehr kreativ beim Abwiegen der Münzen. Endergebnis, das Geld wurde wieder wertlos!
Und heute druckt man wieder Hunderte und Tausende von Milliarden an Euro, Dollar, Pfund und Yen um die aktuelle Finanz- und Immobilienkrise zu lösen - also Geld ( Wert ) in den Markt zu bringen, das man eigentlicht nicht hat. Wer neues Geld in Umlauf bringt, das nur Papier - ohne Wert dahinter - ist, der untergräbt den Geldwert. Die Güter bleiben also die gleichen, Sie müssen nur immer mehr an Geld hinlegen um die gleiche Sache zu kaufen. Wird es Ihnen da nicht mulmig?

Die Geschichte des Geldes:


Anbei in einigen kurzen Bildern die "Geschichte des Geldes" in grober Einteilung, mit den wichtigsten Einschnitten und Entwicklungsstufen!


Wenn Firmen pleite gehen, Immobilienpreise fallen, Aktienmärkte einbrechen, der Goldpreis fällt, die Arbeitslosigkeit steigt, Güter und Dienstleistungen nicht mehr gekauft werden oder an Wert verlieren -
( nichts anderes bedeutet die aktuelle Krise mit dem dazugehörenden Wachstumseinbruch ) - dann gehen echte Werte verloren.

Wo sollte der Staat denn echtes, werthaltiges Geld und echte Werte hernehmen - in so kurzer Zeit, in so großen Volumen und das bei den aktuellen Staatshaushalten, um diese Einbrüche und Verluste auszugleichen? Diese Verluste bei den Immobilien, Anleihen, Aktien usw. sorgten für einen derart gewaltigen Verlust / Abschreibungsbedarf bei den Banken ( und damit auch den Dingen, wo Ihre Sparanlagen und Altersvorsorgen drinnen stecken ), daß man nun mit aller Macht versuchen muß,

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diesen Dingen - in Papiergeld bewertet - wieder einen Wert - also einen hohen in Euro, Dollar oder Yen gemessenen Preis einzuhauchen.

Man gleicht also reale Verluste und Rückgänge mit immer wertloser werdendem Papiergeld aus.

Das wäre in etwa so, wie wenn Sie


sich eine Flasche Wein voll ausleihen, aber den Wein austrinken. Dann können Sie - wenn Sie nichts werthaltiges oder gleichwertiges als Ersatz für den getrunkenen Wein zu bieten haben, diese Flasche nur dann voll zurückgeben, wenn Sie das Gefäß mit Wasser füllen.

Ihr Verleiher bekommt dann zwar eine volle Weinflasche - wie an Sie herausgegeben zurück - aber der Wert ist nicht mehr der gleiche.

So wandert nun die Weinflasche - mit Wasser drinnen - als Geschenk oder Tauschmittel von Geburtstag zu Geburtstag oder von Laden zu Kunden usw......- entweder aus dem Grund, weil man selber garnicht weiß, daß sich darin Wasser befindet oder aus dem Grund, weil selbst derjenige, der es weiß darauf hofft, daß gerade derjenige, der von ihm die Flasche bekommen wird den Schwindel schon nicht entdecken wird und sie ebenfalls weitergibt.

Der Letzte in der Reihe ist dann der Depp - nämlich der, der die Flasche öffnet und dann den Schwindel merkt und auf dem Wasser sitzenbleibt - es sei denn, daß er das Spiel von vorne beginnt: Wieder Wasser rein, Korken rein und weitergeben......Nichts anderes läuft mit dem Papiergeld.

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Wir wissen doch alle, daß das Papiergeld an sich nur einen Papierwert hat und keinen Wert an sich darstellt, aber dennoch nehmen wir es an in dem Vertrauen, daß wir schon wieder einen Dummen finden werden, der den Schwindel nicht entdeckt oder aus Eigennutz den Schwindel garnicht aufdecken will und das Geld wieder weitergibt!

Wie soll denn etwas auf dauer seinen Wert halten, wenn man es einfach in beliebiger Zahl drucken kann, zu geringsten Kosten von wenigen Cent für einen 500-Euro-Schein? Was schätzen Sie wird das Ergebnis sein? Schauen Sie sich bitte mal die aktuellen Grafiken unter " Wissenswertes" an oder geben Sie einfach bei einer Suchmaschine mal entsprechende Begriffe ein!
In den USA wächst die Geldmenge, also das im Umlauf befindliche Geldangebot stets schneller als die Wirtschaft!
Ein mehr an Gütern kann - bei stabilen Preisen - nur dann umgestzt werden, wenn dafür auch das (zusätzliche) Geld da ist. Stabile Preise haben wir dann, wenn das Angebot und die Nachfrage nach Geld gleichmässig wachsen oder sinken. Wenn mehr Geld freigesetzt wird, als man zur Umsetzung der Güter braucht, dann zwingt das über kurz oder lang den Wert des Geldes in die Knie - das ist Inflation.

Würde die Gütermenge wachsen und die Geldmenge nicht, dann würden wir einen härteren Wettbewerb der Güter um das Geld bekommen - das würde das Geld wertvoller machen. Das wäre Deflation. Aber bei den aktuellen Zahlen mit einer Deflation zu rechnen ist doch völliger Unfug. Ich hoffe, daß ich das damit einfach - für alle verständlich erklären konnte. Nur sehr kurzfristig kann es zu Deflationsschocks kommen, wenn sich die Geldmenge in sehr kurzer Zeit heftig zusammenzieht - das hatten wir im letzten Herbst, aber sowas haben wir nur einige Wochen und das wird nie ein Dauerzustand werden können.

Zurück zur Inflation:

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( Die Güter bleiben die gleichen man muß aber dafür immer mehr Geld hinlegen! ) Also das - und nur das - bringt den Preis/Wert des Geldes zum Einbruch, das ist die Inflation die wir sehr, sehr bald schon alle wieder erleben werden. In Europ iat es das Gleiche, aber dieser Inflationsdruck staut sich auch sehr oft über einen längeren Zeitraum an und wird sich in gewaltigen Anstiegen bei Öl, Gold usw. niederschlagen müssen! Die letzte große Entladung angestauter Inflation hatten wir von 2007 bis Juni 2008, wo Immobilien, Aktien und vor allem die Agrarrohstoffe raketenartig angezogen haben. Das war nur ein Vorspiel auf noch ganz andere Kaliber von Preis - Explosionen.

Wenn aber die ersten die Weinflasche öffnen und den Trick durchschauen, dann wird der wertlose Wein, - genauso wie das wertloser werdende Geld - auch noch immer schneller den Besitzer wechseln - damit erhöht sich auch die Umlaufgeschwindigkeit - das treibt die Inflation weiter an, weil jeder die heiße Kartoffel möglichst schnell an den nächsten Dummen weitergeben will und sich selber in die Sachwerte retten möchte.

Die nächste panische Fluchtwelle in Gold und Silber - also die besten Sachwerte und das Urgeld steht also schon unvermeidlich vor der Tür, weil der Trick mit dem Geld schon immer bekannter wird und damit zu stinken beginnt. Auch das Wasser in der Weinflasche hält sich nicht solange frisch, wie es ein guter Wein täte, also ist auch hier das Ende abzusehen.
Wir haben bei den Wachstumsraten der Geldmengen nun aber auch schon die eh schon steilen Kurven der Exponentialfunktion nach oben verlassen. Wir kommen also bei explodierenden Geldmengen auf der Zeitachse nicht mehr richtig weiter - daher steht auch der ganz große Knall schon in wenigen Jahren an!

Was glauben Sie, was mit dem Geldwert passieren wird? Er wird, wenn es so weitergeht - und aktuell ist nichts anderes zu erkennen - wieder in Richtung 0 oder Heizwert fallen!

2.Was hat der Zinseszinseffekt für Auswirkungen auf unser Sozialsystem und unsere Wirtschaft?

Der Zinseszins ist laut Einstein "die stärkste Kraft im Universum!" Sie irren, wenn Sie glauben, daß das der Sexualtrieb sei, auch wenn das Ihre eigene Erfahrung ist Kuss! Auch er führt zu einem exponentiellen Anstieg eines Betrages. Je höher der Zinssatz, desto schneller geht die entstehende Zahl in die senkrechte Steigung über! Und genau in dieser Steigung - senkrecht nach oben - sind wir nun u. a. bei den Geldmengen angekommen.
Bei allen Grafiken über "Verschuldung", "Vermögensverteilung", "Geldmengenwachstum" oder "Derivatemarkt-Volumen" - werden Sie immer ein ähnliches Bild haben - Sie werden überraschend oft auf die Form einer Zinseszins-Kurve - sprich Exponentialfunktion stoßen! Merken Sie was?

Staatsverschuldung BRD:

In dieser Grafik erkennt man sehr gut, wie sich die Staatsverschuldung seit 1960 entwickelt hat.

Auffällig ist dabei vor allem die fast exponentielle Beschleunigung seit 1971, als die USA das "Goldfenster schlossen" - also die "Einlösungsverpflichtung" von Gold gegen Geld beim Dollar aufgehoben wurde!

Erschreckend ist darüber hinaus, daß auch die Boomjahre Ende der Neunziger, u.a. mit den gewaltigen Erlösen des Staates durch den Verkauf der UMTS-Lizenzen, Privatisierungen usw..... die exponentiell steigende Verschuldung nur ganz kurzzeitig stoppen konnten.


Der Weg in den "Staatsbankrott" scheint über kurz oder lang unvermeidlich!


Unser Geldsystem mit Zins und Zinseszins läuft nun schon seit mehreren Jahrzehnten. Ohne Zins würde niemand sein Geld verleihen. Er ist eine Art Risikoausgleich für einen möglichen Verlust - also den Fall, daß derjenige, dem man das Geld geliehen hat, es nicht mehr zurückzahlen kann oder es z.B. verlorengeht. Daher ist er auch umso höher, je schlechter der Schuldner ( bzw. dessen Bonität) ist. Auch die Laufzeit beeinflußt ( in der Regel ) den Zins, denn je länger ich auf was verzichte, desto mehr möchte ich danach auch bekommen.
Wenn Sie schon lange kein richtig schönes Schnitzel mehr bekommen haben, dann freuen Sie sich nach dieser "Dürrezeit" umso mehr auf eine große Portion. Wenn Sie mal länger keinen Sex hatten, dann wird Ihr Verlangen oder Bedürfnis danach wahrscheinlich auch immer größer und heftiger werden.
Sie sehen also schon: Egal ob Wein, Schnitzel oder Sex, wenn wir über Geld und Zins reden, dann


gibt es sehr viele Parallelen zum ganz normalen Leben oder Lebensbereichen.
Dinge, die von Menschen gemacht und kreiert werden neigen automatisch dazu bei den Vorgängen oder Denkweisen auch zu "menscheln"!
Die Zinsen waren insgesamt gesehen in den letzten Jahrzehnten sehr niedrig ( das lag auch an der völlig überzogenen Risikoscheu

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der meisten Anleger in den Industriestaaten für Altersvorsorgen oder einfach nur zum Parken, die immer mehr Geld blind in den Anleihenmarkt gepumpt haben - über Sparbriefe, Geldmarktkonten, Sparbücher, Bausparer, Lebensversicherungen, Festgelder, Staatsanleihen, Unternehmensanleihen oder .......), sodass es zu keinem richtigen Wettbewerb um das Geld mit anderen Anlagen ( z.B. Aktien) kam. Das haben wir schon in anderen Artikeln ausführlich beschrieben. Dieser Wettbewerb um das Geld hätte zu einem höheren Zins geführt, denn man hätte das sonst mit besseren Konditionen erst "locken" müssen. Aber so wurde den Unternehmen und vor allem den Staaten permanent billiges Geld "in den Hintern geschoben", die das dann auch dankend angenommen haben und entsprechend damit umgegangen sind. Wenn man ganz ehrlich wäre, dann müsste man sagen, daß die Risikoscheu und Dummheit der Anleger mit ein Grund für die explodierende Staatsverschuldungen waren.

Wer einem Alkoholiker ( Politik und Staat ) permanent immer größere Flaschen Schnaps ( billiges Geld ) vor die Nase stellt, der muß sich doch nicht wundern, wenn der diese nimmt und aussäuft und nach der nächsten ruft - solange bis er daran zugrunde geht. Das lange Funktionieren dieses Spiels ist also kein Beweis dafür, daß es für immer klappt, sondern jeder Schluck bringt den Säufer oder hier eben den Staat dem Zusammenbruch / Tod näher!


Das Gerede im Volk und bei der Masse, daß es doch "immer alles wieder gut geworden wäre und auch diesmal nicht so schlimm sei " ist also völliger Unsinn und so, als würde man sagen, daß ein 80-jähriger niemals sterben würde, weil er doch die letzten 80 Jahre auch - trotz Grippe, diverser Krankheiten und Unfällen - nie gestorben sei. Je älter ein Mensch wird, desto höher das Sterberisiko - mit dem Geldsystem ist es das Gleiche! Die Leute haben doch keine Ahnung, wem Sie bei den oben genannten Anlagen und Altersvorsorgen überhaupt Ihr Geld leihen und regen sich dann am Stammtisch oder in geselliger Runde darüber auf, warum der Staat das Geld zum Fenster hinauswirft und wie man denn so dumm sein könnte, dem noch was zu leihen. Noch dazu wo der Staat noch niemals Schulden zurückbezahlt hat. Die Rückzahlung der alten Schulden plus Zins erfolgt doch immer mit neuen. Man sucht sich also für die manipulierte Weinflasche immer wieder einen neuen Dummen. Das ist auch der Grund, warum man viele solche Anlagen ( Versicherungen, Riester-Renten usw. ) staatlich fördern muß - weil die einfach von Haus aus so ein Ober-Mist-Schrott-Müll sind und die Leute den Köder dann ganz sicher fressen, wenn man noch ein Zuckerl dazu hinwirft!

Folge war, daß sich dieser Übergang in die aktuelle senkrechte Steigung "lange hingezogen hat", aber jetzt ist er da! Das - also der lange künstlich niedrig gehaltene Zins - hat das Ende oder den unweigerlichen Schluß aber nicht verhindert und wird das auch nicht tun, sondern wird ihn nur hinausgezögern. Dadurch, dass die Vermögen infolge des Zinses immer weiter steigen, müssen auf der anderen Seite aber auch die Schulden immer weiter und schneller steigen. Es kann nur der einen Euro Vermögen geben, wenn ein anderer einen Euro Schulden dafür hat.

In den letzten 30 Jahren ist die Zahl der Milliardäre von 10 auf 800 gestiegen - das ist eine Explosion der Superreichen um das 80-fache oder 8.000%!

Wie Sie aus unseren Berichten mit den Bilderbergern und anderen Gesprächen - mit absoluten TOP-LEUTEN wissen - rechnet man dort damit, daß sich diese Zahl der Milliardäre binnen weniger Jahre nun noch einmal ver-5-fachen wird. Haben Sie auch nur im Ansatz eine Vorstellung, was diese Explosion der Vermögen für die Verschuldung auf der anderen Seite ( Private und vor allem den Staat) bedeutet? Haben Sie sich bei den immer häufiger gezeigten Berichten über die Milliardäre der Welt oder die superreichen Russen schon einmal gefragt, wo das ganze Geld von denen denn herkommt? Ein Hinweis auf den Ölpreis oder den Benzinpreis an der Tankstelle ist da nur die Spitze. Ein Blick auf die Verschuldung vieler privater Haushalte und die Entwicklungen der Staaten liefert Ihnen die Erklärung.

Und wenn sich die privaten Haushalte und die Unternehmen nicht immer weiter verschulden ( können, z.B. deswegen, weil sie von den Banken keine Kredite mehr bekommen - so wie aktuell sehr häufig) , dann muss der Staat einspringen.
Und genau das passiert aktuell weltweit in einem immer schneller werdenden Tempo.

Das "weltweit" bedeutet, daß wir hier weltweit die gleichen Entwicklungen haben - zwar unterschiedlich stark - aber in der Richtung genau die gleichen.

Was bedeutet das, um auch mal einen Blick auf die Politik zu werfen:


Die von uns in diesem Artikel genannten Kräfte sind so gewaltig und wie Naturgesetze unumstösslich, daß Sie überall auf der Welt wirken - völlig unabhängig welche Politiker in einem Land oder Kontinent an der Macht sind. Alle sind machtlos gegen diese aktuellen Entwicklungen, also müssten - wenn es an der Politik oder politischen Entscheidungen liegen würde - alle Politiker weltweit, egal ob links oder rechts, konservativ oder liberal, demokratisch oder republikanisch oder...... egal wer - die größten Idioten und Versager sein.

Das kann nicht sein, also hat die Politik da keinen Lösungsansatz zu bieten - nirgends auf der Welt und in keiner Partei oder Richtung.

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Vergessen Sie also bitte ab sofort alle Versuche, die Dinge von Seiten der Politik in den Griff zu bekommen.
Wir haben alle - ganz am Anfang genannten Probleme ( Krise, Schere Arm - Reich, Umverteilung, soziale Ungerechtigkeit ...... ) in allen Ländern der Welt. Einmal weniger stark ausgeprägt einmal stärker - aber die Grundrichtung ist immer die gleiche)
Mit dem heutigen Artikel sollte Ihnen also auch endgültig klar sein, daß jede politische Sendung oder Analyse zu dem Thema und jeder Lösungsvorschlag völlig überflüssig ist und niemals zu einem vernünftigen Ergebnis führen kann - daher enden alle Talkshows dazu auch ohne konkreten und brauchbaren Lösungsansatz. Das einzige was man vorschlagen kann ist, die Umverteilung von oben nach unten über Steuern zu erhöhen, oder die unteren beim Tragen der Schulden und Zinslast schneller laufen zu lassen bzw. mit staatlichen Transferzahlungen denen beim Tragen zu helfen.
Diese Transferzahlungen verlagern aber nur das Verschuldungsproblem vom einzelnen auf den Staat ( das ist die Summe der einzelnen - das ist aber nicht die Lösung des Problems, sondern nur - rechte Tasche, linke Tasche! Früher hätte man gesagt:
"Aus Raider wird Twix und aus einem Brötchen eine Semmel!"

Die Streichung der Eigenheimzulage ab 2005 löste nochmal einen Verschuldungs-Schub bei den privaten Haushalten durch Baubeginne aus, damit haben diese dem Staat den Zwang zur
immer weiteren Verschuldung für kuze Zeit teilweise abgenommen! Verstehen Sie nun den eigentlichen Grund dieser Massnahme?
Man musste den Leuten die Ersparnisse - also zinsbringendes Geld ( die Ersparnisse ) und damit Einkommen abnehmen und noch mehr Leute auf die Schuldner-Seite bringen.

So wurden aus Zinsempfängern und damit "Schere-Arm-Reich-Oben-Sitzern" sehr viele zu Zinszahlern, also Schere-Arm-Reich-Unten-Sitzern. Und weil man da jetzt noch die Schulden auf dem Buckel hat - anstatt 50.000 oder was weiß ich was - noch an Ersparnissen zu haben - muß man im Job schön die Klappe halten, weil man ja die Raten bedienen muß.

Mit dem Geld von damals in Miete - also flexibel, hätte da sicher schon der eine oder andere den Job hingeworfen. Also hat man so nicht nur sein Geld verbrannt, sondern gleich auch mit seine Unabhängigkeit und Freiheit verloren. Geld oder finanzielle Unabhängigkeit machen frei.

Es geht also eine Schere von oben Vermögen und unten Schulden immer weiter auf! Auch der Börsencrash nach 2000 und die damaligen hohen Steuereinnahmen, sowie der Sondereffekt der Milliarden, die der Staat damals durch den Verkauf der UMTS-Lizenzen erlöst hat, konnten diese Schere nicht stoppen.

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Das will schon was heissen! Haben Sie sich übrigens schon mal überlegt, welche Auswirkungen und Konsequenzen die staatlichen Garantien, Konjunkturprogramme und Rettungspakete - in unglaublichen Volumen - auf die Schere Arm-Reich haben? Diese Maßnahmen bewirken nichts anderes, als daß die Vermögen und Werte derer, die oben auf der Schere sitzen von denen gesichert, geschont und garantiert werden, die unten sitzen. Das breite Volk der Steuerzahler und Bürger sichert damit die Anlagen und Vermögen von einigen wenigen. Damit ist eine immer weiteres Auseinanderdriften gewährleistet, denn ein weiteres Ausufern der Krise und noch mehr Pleiten hätten dazu geführt, daß die Vermögenden viel Geld verlieren, welches z.B. in Anleihen usw. angelegt ist. Dann hätten wir das 1. Mal in der jüngeren Geschichte die Situation erlebt, daß sich die Schere zu schließen beginnt, weil oben Geld und Vermögen vernichtet worden wären. Und wo Vermögen vernichtet wird, da hätten sich auch Schulden ( ganz egal ob Unternehmensschulden oder Staatsschulden ) aufgelöst. Entscheidend ist immer, daß die Gesamtverschuldung weitersteigt - die Sektoren oder Träger können sich also abwechseln. Die Masse der Privaten hat Ihre Verschuldungs-Potenz schon vor einigen Jahren verloren, dann folgten die Unternehmen und jetzt sind die Staaten dran! Weil aber genau das ( das Schließen der Schere ) nicht sein kann und sein darf ( man sprach in dem Zusammenhang immer von "Systemrelevanz" ) sichert man mit den staatlichen Eingriffen und Programmen ( egal ob von Staats- oder Notenbanken-Seite) die Vermögen oben, damit das Spiel auf Kosten der Masse weitergehen kann. Es ist also


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Systemrelevant die Schere Arm-Reich nicht zusammengehen zu lassen. Die Interessen und Verluste ( Arbeitsplätze und Geld ) der Staaten, Bürger und des kleinen Mannes sind dagegen nicht systemrelevant und einfach nur ein Opfer, das man in so einer Krise halt mal bringen muß - so leid es allen auch tut. Die Gläubiger wollen immer weiter mit Zins bedient werden! Und jetzt sind wir wieder bei der " Finanzkrise, der Immobilienkrise, dem Sozialneid, der Verarmung, der Umverteilung und dem Linksruck!"

Gesamtes Geldvermögen / Schulden BRD:

Eine der interessantesten Grafiken dieser Seite, die erklärt, daß dort wo Vermögen entsteht auf der anderen Seite auch die Verschuldung steigt! Die Vermögen des einen, sind die Schulden des anderen.Hier liegt auch eine Erklärung für die immer öfter diskutierte Schere ARM - REICH! Da die Geldvermögen immer weiter mit Zins bedient werden "wollen und müssen", gibt es fast einen "Zwang" zur immer weiteren Verschuldung der anderen Seite. Dies können Private, Unternehmen, aber auch Staaten sein!

Beachtlich ist auch hier, daß selbst der Börsencrash nach 2000 die Schere nur kurz stoppen konnte.Die aktuelle Finanzkrise hätte ohne das Eingreifen der Notenbanken und der Staaten (Steuerzahler) große Verluste in vielen Anlageklassen gebracht (Immobilien, Aktien, Anleihen). Damit wäre die Schere zuammen gegangen, weil die Anlagen / Vermögen der "oberen" im Wert gesunken wären! Aber nun sind die Steuerzahler und die Notenbanken eingesprungen, um diesen "Fall" zu verhindern. Die Schere kann und wird also aller Wahrscheinlichkeit immer schneller, immer weiter aufgehen.

ABER SICHER NICHT UNENDLICH!!! DANN DÜRFTE DER GROSSE KNALL KOMMEN!


Die oben beschriebenen Kräfte sind nun so stark geworden, dass immer mehr Menschen (und in deren Gefolge die Banken - die diesen Geld geliehen haben-) , sowie ganze Staaten unter den Rettungsversuchen und der Zinslast zusammenbrechen. Immer mehr Menschen verarmen und rufen nach sozialer Gerechtigkeit und Umverteilung, das ist die Ursache für den "Linksruck", den man aktuell beobachten kann und der nur deswegen nicht heftiger ist, weil die nur Leute in den Führungspositionen haben, die mit Ihrer politischen Vergangenheit schon sehr stark angeschossen sind - also einen schlechten Ruf haben - oder daran, daß man einfach rhetorisch und fachlich den Kern der Masse nicht trifft. Normalerweise müssten die Linken mit Abstand die stärkste Partei

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stellen - das liegt auch daran, dass wesentlich mehr Menschen Verlierer der Umverteilung durch den Zins sind, als es Gewinner gibt. Und in einer Demokratie - ein unschätzbarer Wert- führt dies nun mal zur aktuellen Diskussion um soziale Gerechtigkeit und immer mehr Umverteilung. Und hier sind wir erst ganz am Anfang.
Wir haben Ihnen ja schon die Zahlen genannt, dass wir derzeit


( unter den Menschen im berufsfähigen Alter + Rentner, also Kinder unter 18 mal rausgenomen ) einige Millionen mehr an Transfer - Zahlungs - Empfängern, als an Leistungsträgern und Steuerzahler haben.
Was heißt das?
Es wird immer schwerer werden, den immer größer werdenden Berg an Vermögen nach "unten" zu verteilen, darum werden die Pakete und Probleme der Politik auch immer größer und sehr, sehr bald unlösbar! Auch die Parteien haben - aus wahltaktischen Gründen - in den letzten Wochen einen deutlichen Schwenk vollzogen. Weil aber die "oben" nicht mehr abgeben wollen und die unten immer lauter schreien, muß es irgendwann zum Knall kommen, es sein denn, daß man diese Umverteilung nur zum Schein - für eine gewisse Zeit noch - mit immer wertloser werdendem Papiergeld durchführt - und genau das passiert aktuell.
Weil man also "denen oben" nix wegnehmen kann oder will ( Firmen im Ausland, Geld im Ausland, geschickte Ausnutzung von Abschreibungen und Nutzung von Steuerschlupflöchern usw.... ), aber die " unten " immer mehr werden und immer lauter winseln und schreien, befriedigt man die mit Transferleistungen, denen keine wirklichen Zahler mehr gegenüberstehen - das ist die aktuelle Explosion der Neuverschuldung.
Das bedeutet: Geld ( Anleihen ) ausgeben - das keinen Wert hat ( sich verschulden) und damit die nominalen, also rein zahlenmässigen Forderungen unten bedienen.( Arbeitlosengeld, Kurzarbeitergeld, Konjunkturprogramme ..........).
Und weil diejenigen, die oben sitzen, das Spiel immer mehr durchschauen kaufen die diese Anleihen immer weniger oder fordern einen höheren Zins dafür - also einen Ausgleich für das Wasser in der Flasche - sprich den abnehmenden Geldwert und den Anstieg der Ausfallwahrscheinlichkeit.

Das geht solange bis wir in die Hyperinflation oder den Staatsbankrott laufen. Wahrscheinlich kommt nun erst die Inflation mit gewaltigen Wellen zurück und dann bricht das Kartenhaus völlig zusammen.

Es ist nicht die Frage, ob das passiert, sondern nur noch wann, denn die Erklärung dafür haben Sie ja nun bekommen.

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Damit wären die grundsätzlichen Ursachen für die derzeitigen Probleme besprochen. Aber was hilft Ihnen die Diagnose ohne Medizin?

Um dem 1. Problem - den Problemen, die das Papiergeld an sich mitbringt - zu entkommen müssen Sie in Betracht ziehen, einen Teil des Geld ( am besten alles ) gegen einen "echten Wert", z.B. Gold, Silber oder andere Sachwerte, die ihren Wert halten können, zu tauschen!
( Wir haben schon viel zum Thema Immobilien geschrieben, also lesen Sie dort bitte erst einmal nach, bevor Sie sich nun blind da reinstüzen, weil Sie das als guten Sachwert sehen!!!!!!! )

Um das 2. Problem - den Zinseszins - zu lösen, sollten Sie versuchen möglichst nicht oder nur kurz Zinszahler zu werden, also Schuldner! Sollten Sie Schulden haben, wäre es sinnvoll, zu versuchen diese möglichst bald zurück zu bezahlen oder günstig umzuschulden. Vor allem deswegen, weil 99,999% von Ihnen Schulden für Konsum oder den gleich großen Müll ( Immobilien ) laufen haben!
( Schulden zu machen hat aber dann Sinn, wenn der Zinssatz auf dieselbigen niedriger ist, als der Wertanstieg der Sache, die Sie damit kaufen. Schulden für Konsum sind Unfug, denn der Urlaub ist irgendwann vorbei- aber die Schulden bleiben. Auch das Auto verliert an Wert und ist irgendwann wertlos, aber die Schulden bleiben auch hier. Die Immobilien werden ebenfalls noch deutlich fallen, also zahlen Sie bei den Immobilien Zinsen auf eine Investition als Anlage, die im Preis fällt - damit sind Sie auch doppelt der Dumme! ( Zinszahlung + Preisverfall ) Nur die Edelmetalle haben - aufgrund der aktuellen Entwicklungen eine sehr gute Chance den Zinsanstieg zu übertreffen. Damit würde sich zu bestimmten Konditionen - in bestimmten Grenzen - auch ein Kauf von Gold auf Kredit in den nächsten 4 Jahren sehr, sehr wahrscheinlich lohnen.

Wenn die Geldmengen weiter so ansteigen, dann werden irgendwann auch die Zinsen mit steigen und eine Rückzahlung der Schulden - egal ob privat oder Staat - wird dann immer teurer und schwieriger - am Ende unmöglich.
Die Geldverleiher werden es nicht lange - so wie aktuell - dulden, daß die Zinsen für Ihr Geld den Kaufkraftverlust nicht decken. ( Negative Realverzinsung ).
Das sind DIE!!!!!! "Sternstunden" der Edelmetalle!

Multiple Giralgeldschoepfung:



Die Geschäftsbanken erzeugen (schöpfen) Geld.

Bank 1 vergibt einen Kredit an Haushalt 1 (HH1) und schreibt das Geld seinem Konto gut. HH1 begleicht damit eine Rechnung und überweist das Geld an Bank 2. -> keine Veränderung der Geldmenge

Bank 2 vergibt das Guthaben als Kredit an HH2 und schreibt den Kreditbetrag dessen Konto gut -> Die Geldmenge steigt

Dieser Vorgang (multiple Giralgeldschöpfung) könnte nun theoretisch unendlich wiederholt werden. Eingeschränkt wird dieser Vorgang nur durch die Liquiditätsreserve die die Banken bei der Zentralbank halten müssen.

Welche Geldmenge wird aus 1.000,- € Zentralbankgeld "erschaffen"? Der Liquiditätsreservesatz liegt bei 2 %


Bank1
Liquiditätsreserve:
20,- €
Kreditvergabe:
980,-€


Bank 2
Liquiditätsreserve:
19,60 €
Kreditvergabe:
960,40 €


Bank 3
Liquiditätsreserve:
19,20 €
Kreditvergabe:
941,20 €


usw......


Der Prozess der multiplen Giralgeldschöpfung endet, wenn der gesamte ursprüngliche Betrag von 1000,- € in der Liquiditätsreserve festgelegt ist.

1.000,- € = 0,02 x Guthaben

Guthaben = 50.000,- €

Bei einem Liquiditätsreservesatz von 2 % entsteht aus einem ursprünglichen Geldvermögen von 1.000,- € durch die Geldschöpfung eine Geldmenge von 50.000,- €.

Es ist übrigens fraglich, ob es Sinn macht Schulden aufzunehmen mit dem Hinweis, die Inflation würde diese auffressen, also im Wert mindern! Wie konnte dann die Finanzindustrie derartige Werte schaffen - und das hat sie ohne Zweifel in den letzten Jahrzehnten geschafft ( Krise hin oder her, denn wenn deren Werte wanken springt der Staat und damit der Steuerzahler ein) - , wenn Sie den Leuten immer "wertvolles" Geld geliehen hat und immer "wertloses und weginflationiertes" Geld im Laufe der Jahre mit den Tilgungen zurückbekommen hätte?
Entscheidend dürfte bei Krediten das Volumen, der Verwendungszweck und die Laufzeit sein.

Eigentlich müsste man die Leute zu mehr sinnvollem Sparen aufrufen.
Ein Politiker muss aber v.a. Volkswirtschaftlich denken und ruft daher die Leute lieber zu mehr Konsum auf.
Das soll die Wirtschaft ankurbeln und ist doch viel populärer.
Gefällt Ihnen das nicht auch besser?

Jetzt wissen Sie auch, warum


man nicht erwarten kann, daß GENAU DAS von einem Politiker, Talkmaster, Volkswirt oder Analysten so angesprochen wird. Er wäre sofort der "Miesmacher, Buhmann, Spielverderber, Kleinkrämer".......

Ich weiß, jetzt bin ich wahrscheinlich der Buhmann, aber das ( der Kauf von Gold und Silber durch und für den einzelnen ) ist der einzige Ansatz diesen Teufelskreis aus Abwertung, Verschuldung und Bankrott zu durchbrechen.

Ich weiß, daß diese Umkrempelung der Geldanlagen nicht einfach ist, aber von nix kommt auch nix oder ein Sprichwort sagt:
"Man muss den Teufel mit dem Belzebub austreiben!"
Oder wie hieß es in der Feuerzangenbowle mit Heinz Rühmann:

alt

"MEDIZIN MUSS BITTER SCHMECKEN - SONST HILFT SIE NICHTS!"

Wissenswertes über Gold:

Hier ein paar Zahlen über Gold, die sicher den einen oder anderen staunen lassen dürften! Wer rechnet schon damit, daß ein Würfel von 37 cm Kantenlänge ein derartiges Gewicht auf die Waage bringen kann?

Der Wert des Goldes liegt vor allem in seiner Seltenheit, wie unten zu sehen!




Na dann alles Gute! Und viel Gesundheit für Ihre Finanzen!

Sie müssen also alles an Geldquittungen ( Papiergeld) oder Ansprüche auf Geldquittungen ( Anlagen bei Banken und Versicherungen oder sonstwo, die auf einen bestimmten Betrag in Geld lauten) in echtes Geld - also Gold oder Silber umtauschen.

GOLD ist GELD !!!!!!: Das sehen Sie alleine auch schon daran, daß es auf Gold ( Kauf oder Verkauf) keine Mehrwertsteuer gibt. Auf Geld/Gold können Sie ja auch keine Mehrwertsteuer verlangen, denn es ist keine Sache, keine Ware und keine Dienstleistung. Beim Silber ist das schon anders. In Deutschland gibt es da auf Münzen den ermäßigten Steuersatz von 7%. Bei Barren - denen man eine industrielle Verwendung zuschreibt bzw. unterstellt - werden die vollen 19% fällig. Der Staat behandelt also Gold wie Geld - das ist ja ebenfalls steuerfrei!!! Oder haben Sie schon einmal 100.- Euro (inkl. oder exkl. MwSt. auf dem Kontoauszug ausgewiesen ) vom Automaten abgehoben?

Damit schließt sich der Kreis zu oben und Sie können der Krise /Spirale entkommen! Und zwar nur so! Ich wiederhole also meinen Rat wirklich 100% in die Edelmetalle umzuschichten. Mit der sooft gepriesenen Streuung ( in den falschen Anlagen ) lösen Sie das Problem nicht und sehen Sie sich doch mal die Banken und Versicherungen usw.... an, die Ihnen immer was von Streuung und Risikomanagement erzählen, wie die sich selber an nichts dran halten oder mit der Streuung auf die verschiedensten Misthaufen in den letzten Jahren eingegangen sind.


Der Staat bzw. der dumme Steuerzahler mußte also zuletzt vor allem die retten, die immer eine große Klappe hatten und Ihnen was von Risikobegrenzung und Streuung erzählt haben - da stimmt doch was nicht.

Das zeigt auch das Beispiel des Josefs-Pfennigs, das Sie vielleicht schon kennen, aber es gibt nix Besseres oder Einfacheres, wie man jedem sehr schnell und einfach die unweigerliche Endlichkeit das Geld- und Zinseszinssystems erklären kann:

Wenn Josef von Nazareth für seinen Sohn Jesus zu Beginn unserer Zeitrechnung - also vor etwa 2000 Jahren - einen einzigen Pfennig - also einen halben Cent - mit 5 % - iger Verzinsung bei einer Bank angelegt hätte, wäre daraus bis zum Jahre 1466 ein Betrag entstanden, der dem Gegenwert von Gold in der Größe unsere Erdkugel entspricht. Im Jahr 1990 wären es schon 134 Milliarden Erdkugeln aus Gold gewesen und bis jetzt über 200 Mrd. Erdkugeln aus purem Gold.
( 24 Sextilliarden Euro, Goldpreis 20 Euro je Gramm - also gut 620 Euro je Unze, 10 hoch 33 Tonnen Gold)
Bei 2% Verzinsung wären es 50 Millionen Tonnen Gold - also nur noch ein winziger aber gewaltiger Bruchteil.
Bislang wurden in der Geschichte etwa 140.000 Tonnen bis 155.000 Tonnen Gold gefördert ( ganz genaue Zahlen gibt es nicht) - nur mal zum Vergleich.
Auch noch sehr interessant: Wenn die jeweiligen 5% Zinsen auf den "Urbetrag" in der Zeit nicht mitverzinst, sondern auf einem zinsfrei geführten, separaten Konto gesammelt worden wären, wäre aus dem Pfennig bis heute nur gut ein halber Euro geworden, also etwas über 50 Cent! ( 5% Zins pro Jahr x 2000 Jahre - das ergibt 10.000% Zins auf den Grundbetrag. Wenn wir da mit einem einzigen Pfennig angefangen haben, dann wären darauf 10.000% das 100-hundert-fache, also 100 Pfennige oder 50 Cent!)

Die Explosion wird also nicht von der Verzinsung des eigentlichen Grundbetrages getragen, sondern von der Verzinsung der Zinsen und Zinseszinsen.

Daran erkennen Sie sehr einfach 4 Dinge und wir haben noch eine Frage offen:

1. Das ist ein einfaches Rechenbeispiel, um die langfristige Unmöglichkeit
eines Zinssystems und die Endlichkeit eines jeden Papiergeldes - das auf Zinsen beruht - zu verdeutlichen.

2. In einer endlichen Welt kann nichts unendlich wachsen. Man braucht also immer wieder einen Währungsschnitt, eine Löschung fast aller Vermögen und Schulden bzw. einen Neuanfang - meist mit vorangegangener Hyperinflation!



3. Wo sind denn die ganzen Erdkugeln aus Gold geblieben? Genau das sollten Sie Ihren Banker mal fragen, wenn er diese Überlegungen auch nur im Ansatz anzweifelt. Das ist wohl der größte und hinterhältigste - leider bislang noch ungeklärte - Raub und Betrug der Menschheitsgeschichte

4. ( Legen Sie schon mal einen Cent bei der Bank an - Ihre Nachkommen in 30 Generationen werden das Gold oder was weiß ich - garnicht alles tragen können!). Das Warten auf die erste Million oder Milliarde hat schon so manchen Geizhals sehr lange am Leben gehalten. Wenn das Ziel dann erreicht war fiel der Lebenssinn weg - dann ging es in die Kiste! Märchen und Gier halten also jung!

Also Sie wissen ja jetzt was zu tun ist - ich werde schon mal loslaufen und zumindest eine dieser 200 Mrd. Erdkugeln aus Gold suchen gehen. So ein großes Ding kann doch nicht einfach verschwinden. Und ich dachte immer: " Das Haus verliert doch nichts!" Man kann wirklich keinem mehr trauen.Weinen

Ich verweise an dieser Stelle auch auf den entsprechenden Link mit weiteren Zahlen und Erklärungen dazu bei Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Josephspfennig#Josephspfennig_und_Realit.C3.A4t

Wer das nicht versteht oder einfach zu faul ist solche Sachen - auch wenn sie mal etwas länger sind - mal zu lesen, dem kann man nicht mehr helfen! Wirklich nicht!

So einen einfachen Artikel oder dessen unweigerlichen Erkenntnisse und Schlußfolgerungen aus Faulheit, Sturheit, Ignoranz - oder was weiß ich was - nicht zu verstehen oder lesen zu wollen, das wäre meine ganz persönliche Definition von DUMMHEIT! Vielleicht kommt das ja so mal in ein Lexikon? Aber wahrscheinlich erst wenn ich tot bin!

Dem kann man nur noch zurufen:

1. Manche Leute kaufen sich von dem Geld, das sie nicht haben, Sachen,
die sie nicht brauchen, um Leuten zu imponieren, die sie nicht mögen.

2. Die Hälfte der Leute, die du kennst, ist unterdurchschnittlich.

alt

3. Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die Menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.

4. Man kann niemanden überholen, wenn man in seine Fußstapfen tritt.

5. Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden; es ist nicht genug, zu wollen, man muß auch tun.

6. Lache nie über die Dummheit der anderen. Sie ist deine Chance.

7. Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, daß er genug davon habe.

8. Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.

9. Manche Menschen würden eher sterben als nachzudenken. Und sie tun es auch.

10. Wenn man nicht bereit ist, für seine Überzeugungen Risiken einzugehen, dann taugen entweder die eignen Überzeugungen oder man nichts.

11. Die beste Tarnung ist die Wahrheit. Die glaubt einem keiner!

12. Der Vorteil der Klugheit liegt darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.

13. Nicht wenige Experten sehen ihre Daseinsberechtigung darin, einen relativ einfachen Sachverhalt unendlich zu komplizieren.

14. Der Klügere gibt nach! Eine traurige Wahrheit, sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit.

15. Ein Experte ist ein Mann, der hinterher genau sagen kann, warum seine Prognose nicht gestimmt hat.



 
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