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Wenn man wissen will, warum sich die Krise noch verschärfen wird und erst eine stärkere Inflationierung und dann am Ende der Staatsbankrott kommen muß, dann ist es sehr hilfreich sich mal einen Überblick über einige Zahlen und Zusammensetzungen zu verschaffen. Wir haben Ihnen in diesem Artikel mal die interessantesten Daten
zu Deutschland zusammengetragen. Zwar sind die genauen Zahlen in anderen westlichen Industriestaaten ( Österreich, Frankreich, Italien, Schweiz usw.....) etwas unterschiedlich, aber der Hase läuft da überall in die gleiche Richtung. Verstricken oder verlieren Sie sich bitte nicht in Kleinigkeiten, Unwichtigkeiten oder zuvielen Zahlen, die von allen Seiten auf Sie einströmen, die im Grunde genommen entweder garnicht stimmen oder nichts Entscheidendes aussagen. In diesem Bericht erfahren Sie auch die wichtigsten Posten im Bundeshaushalt, wie sich diese in den wichtigsten Posten in letzten Jahren verändert haben und noch vieles mehr! ( Die dabei jeweils angegebenen Kosten beziehen sich immer auf 1 Jahr!)
Wir haben:
- 30,9 Millionen Arbeiter und Angestellte in der Privatwirtschaft - 1 -
- 4,5 Millionen Selbständige, von denen 73,5% ( 3,3 Millionen) im Dienstleistungssektor sind, 17,5% ( 0,8 Millionen ) im Produzierenden Gewerbe und 400.000 ( 9%) in der Land- und Forstwirtschaft. - 2 -
- 4,5 Millionen Beschäftigte im öffentlichen Dienst, davon sind 41% Beamte und 59% Angestellte. Diese verursachen jedes Jahr Kosten in Höhe von 186 Mrd. Euro - 3 -
- 805.000 Bafög-Empfänger ( Kosten: 2,2 Mrd. Euro) - 4 -
- 7,9 Millionen Empfänger von Arbeistlosengeld 1, Hartz IV und Sozialgeld ( Kosten : 49,4 Mrd. Euro ) - 5-
- 24,6 Millionen Rentnerinnen und Rentner ( Kosten: 241,5 Mrd. Euro ) - 6 -
- 1,4 Millionen Pensionsempfänger ( Kosten: 36,7 Mrd. Euro) - 7 -
Wenn man sich nun mal ansieht, wieviele Menschen arbeiten und wieviele Personen Transferleistungen erhalten muß man hier nur auf der einen Seite die Personen unter Punkt 1 und 2 zusammenzählen und auf der anderen Seite die Personen unter 3, 4, 5, 6 und 7.
Dann kommt man zu folgendem Ergebnis:
35,4 Millionen Menschen arbeiten noch in der Privatwirtschaft und erzielen so - mal einfach formuliert - Wertschöpfung - egal ob angestellt oder selbständig - und "tragen" das System, während 39,2 Millionen das ganze Verwalten oder eben Transfer- oder Sozialleistungen erhalten.
Wie soll das noch lange funktionieren, wenn auch im Zuge der Wirtschaftsabschwächung der nächsten Jahre noch mehr Beschäftigte und Selbständige auf die andere Seite zu den "Empfängern" wechseln?
Damit hatten wir bei der Bundestagswahl 2009 das erste mal die Situation, daß mehr arbeitsfähige Menschen in Deutschland vom Staat leben, als von einer eigenen Beschäftigung als Arbeiter, Angestellter oder Selbständiger. Die Kinder sind da noch garnicht einmal mitgerechnet.
Und dieses Gewicht wird sich noch weiter verschieben, sodaß der Staat ganz einfach in Zukunft von der Mehrheit und damit denen regiert und gesteuert werden wird, die von den Zahlungen des Staates leben.
Größere Einschnitte bei den Sozialleistungen bei den Pensionen, bei den Beamten oder weitere große Einschnitte für die Rentner sind also nicht zu erwarten oder einfach gesagt politisch garnicht mehr durchsetzbar, weil immer mehr Leute da nach noch mehr schreien, während die Zahl derer ( und damit auch der Einfluß) , die das alles bezahlen soll immer kleiner wird.
Das sind die Wegpfeiler in den Staatsbankrott wie man sie deutlicher nicht aufzeigen kann.
Der größte private Arbeitgeber ist die EDEKA-Gruppe mit 280.000 Mitarbeitern in Deutschland. Der größte staatliche Arbeitgeber ist die Bundeswehr mit 359.000 Personen. Die größte Behörde Deutschlands ist die Agentur für Arbeit mit 100.000 Leuten.
Nur noch gut ein Drittel der Deutschen ( 28,3 Millionen) zahlen Lohnsteuer ( 153 Milliarden Euro pro Jahr )
Bund, Länder und Gemeinden kassierten 2007 zusammen noch 538 Mrd. Euro an Steuern - auch diese Zahl wird nun gewaltig einbrechen.
Ein Deutscher Pensionär erhält im Schnitt pro Jahr gut 26.000 Euro Pensoin - das sind knapp 2.200 im Monat. Setzen Sie das doch bitte mal ins Verhältnis zu dem, was ein normaler einfacher Arbeiter heute Mitte 30 oder Mitte 40 netto verdient!
Ein Rentner kommt dagegen nicht einmal auf 10.000 Euro pro Jahr - das sind nur gut 800.- Euro im Monat.
Ein Beamtenhaushalt besitzt im Schnitt fast 51.000 Euro Vermögen, ein Angestellten-Haushalt kommt auf fast 42.000 Euro und ein Arbeiter-Haushalt auf 24.400 Euro.
Das bedeutet: Je weniger Geld Sie haben, desto wichtiger ist es das "eben wenige" auch gut und sinnvoll anzulegen.
Auch die Pensionäre verfügen über wesentlich mehr Vermögen als Ihre Rentner-Kollegen auf der anderen Seite.
Bitte beachten Sie, daß sich auch die Renten-Bezugsdauer etwa alle 10 Jahre um 1 Jahr verlängert und diese derzeit schon bei fast 17,5 Jahren liegt.
Sie werden sich in irgendeiner Gruppe hier wiederfinden, aber eines sollte klar sein:
Noch nie war es so wichtig sein Vermögen zu schützen und komplett in Edelmetalle umzuschichten, denn: die Welt wird zwar nicht untergeh`n aber unser Geldsystem!!!!
Gerade in den nächsten Jahren gehen viele geburtenstarke Jahrgänge in Ruhestand bzw. Rente, während schwächere Jahre ins Berufsleben eintreten wollen. Das entlastet zwar den Arbeitsmarkt, be-lastet aber die Rentenkassen. Die großen Probleme verschieben sich also nur, lassen Sie sich also von den noch relativ gutaussehenden Zahlen vom Arbeitsmarkt - aktuell noch - nicht täuschen!!
Die Zinslast bzw. die Bundesschuld ist mit
über 42 Milliarden Euro pro Jahr schon der 2. - größte Ausgaben-Block und das obwohl wir Rekord-niedrige Zinsen haben. Eine nun - wie schon beschreibene - Explosion der Verschuldung und steigende Zinsen auf diese dann noch höheren Schulden werden den Staatshaushalten - egal ob in Deutschland, Österreich, Italien, England oder den USA- dann irgendwann den letzten Sargnagel einschlagen!
Die größten Ausgabenposten sind derzeit in Deutschland:--
1. Arbeit und Soziales: 123 Mrd. Euro 2. Zinslast: 42,4 Mrd. Euro 3. Verteidigung: 31 Mrd. 4. Verkehr/Bau 26 Mrd. 5. Forschung/Bildung 10,2 6. Familie 6,4 Mrd. 7. Wirtschaft 6,1 Mrd. 8. Entwicklungshilfe 5,8 Mrd. 9. Inneres 5,6 Mrd. 10. Verbraucher/Agrar 5,3 Mrd.
Und bevor das alles absäuft wird man noch mal alle richtig ausnehmen, die nicht vorsorgen oder hören wollen!!!!!!
Ohne eine sehr hohe Edelmetallquote werden Sie dann relativ nackt dastehen - wie das Bild zeigt - denn die Schulden und Ausgaben sind vor dem Zusammenbruch nur noch über die Geldpressen finanzierbar. Man wird also die Ansprüche immer weiter - bis zum Ende - mit immer mehr neuen Schulden und frisch gedrucktem Geld bezahlen - das bedeutet auch hohe Inflationsraten.
Alle Verzinsungen für Ihre anderen Anlagen werden aber unten bleiben und unten gehalten werden, weil man mit den möglichst niedrigen Zinsen auf die Anlagen ( Ihre Geldanlagen als Vermögen, die ja auf der anderen Seite über den Weg X oder y nichts anderes als die Schulden des Staates sind ) die Zinslast-Explosion auf die Schulden noch so lange wie möglich versuchen wird im Zaum zu halten.
Sie sind also dann mit allen Bank- und Versicherungsprodukten der größte Depp und Verlierer.
Man könnte Sie aber auch höflicher als Opfer der gewaltig negativen Realverzinsung Ihrer Anlagen bezeichen, wenn Ihnen das lieber ist.
Aber die Ausdrucksweise ist egal. Ihr Geld, Ihre Ersparnisse oder Ihre Altersvorsorgen sind dann so oder so formuliert im Eimer! Und die Pfeife, die Ihnen das alles mal angedreht hat wahrscheinlich schon......über den Jordan und die Wupper gewandert......oder zumindest .......... in Rente!!!
Warum soll die denn mit 50 oder 55 Jahren Ihre Altersvorsorge in 30 Jahren jucken?










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