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Wie die Dummheit der Anleger den Staat nun in den Bankrott treibt! Drucken E-Mail
Montag, den 08. März 2010 um 08:14 Uhr
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Wie die Dummheit der Anleger den Staat nun in den Bankrott treibt!
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Haben Sie sich eigentlich schon einmal gefragt, wie es denn kommt, daß wir in Deutschland - selbst als jahrelanger Exportweltmeister - die öffentlichen Haushalte usw......... nicht in den Griff bekommen?

Liegt da nicht der Verdacht nahe, daß wir uns zwar mit viel Aufwand, Fleiß, Ideen und Arbeit irgendwo schon enorme Werte schaffen ( angesammelt und dokumentiert in viel Papier, wo es auch immer angelegt ist) , aber dann an einer anderen Stelle der größte Zahlmeister für jeden konsumsüchtigen Deppen, Zocker oder Bilanzfälscher in der Welt sind? Irgendwie läuft doch da irgendwo gewaltig was schief, denn normalerweise müssten wir im Geld schwimmen - einige "Kleinigkeiten" die schief laufen bei Steuer- und Sozialsachen hin oder her........

Warum sind wir also im Grunde genommen richtig geile und heiße Feger ( wie die Damen auf dem Bild) , werden aber dennoch irgendwo, irgendwie immer von irgend-jemandem fast komplett ausgezogen, sodaß wir uns dann selber wieder gegenseitig an den Hintern und ans Hirn fassen müssen?

In einem festen Währungssystem ( Euro) zu unseren Haupthandelspartnern und bei insgesamt doch eher geringen Währungsschwankungen zu den anderen wichtigen Währungen ( Dollar usw.), müssten wir doch in der Summe sehr viel Geld ins Land bekommen, sodaß eine derartige Verschuldung eigentlich doch garnicht möglich scheint.

Die Situation ist in Österreich und der Schweiz auch nicht soviel anders und sehr gut vergleichbar, sodaß es einmal einer gnadenlosen Analyse der Situation bedarf.

Wenn man hier der Lösung auf die Spur kommen will, dann muß man 3 Dinge tun:

Zunächst mal nicht an SEX denken.......und dann:









2. sich den Weg des Geldes ansehen

und

3. keine Angst davor haben sich die daraus entstehenden Erkenntnisse auch aussprechen zu trauen

Die meisten Anleger und Sparer in Deutschland bringen derzeit Ihr Geld zu einer Bank oder zahlen in diverse Versicherungen ein.
Dafür bekommt man einen Zins. Die Bank verleiht das Geld dann für einen höheren Zins weiter und diese Zinsdifferenz ist der Gewinn der Bank.
Davon, daß die Banken die Gelder mehrfach verleihen - etwa im Schnitt mit dem Faktor 50 - man nennt das die multiple Giralgeldschöpfung - möchte ich der Einfachheit halber an dieser Stelle nicht mehr eingehen, aber es ist natürlich klar, daß diese Sache die Gewinne und Risiken der Banken nochmals um eben diesen Faktor erhöht.

( Bevor wir hier beim Thema weiter machen möchte ich im Folgenden nochmals auf unsere Kernartikel die wichtigsten Texte verweisen, wo Sie auch eine genaue Erklärung der multiplen Giralgeldschöpfung finden:

" Vorsprung durch Wissen! " - " Freude am Lesen! " MUST - READ!!!

Staatsverschuldung explodiert - Urteil zu Versicherungen - Geld - Gold - sehr gute Links - Videos!

Glück ist eine Überwindungsprämie! Bitte unbedingt lesen! MUST-READ!!!!

Sind Sie reif für die Wahrheit? Fakten und Entwicklungen, die Sie kennen sollten! MUST-READ !!

Geldsystem und Zinseszins-die wichtigsten Grundlagen einfach erklärt! Bleiben Sie Optimist!

The Monetary system and Compound interest.The most important foundations explained in a simple way!1

The Monetary system and Compound interest.The most important foundations explained in a simple way!2

Nun zurück zum Thema an sich: Das mit der multiplen Giralgeld-Schöpfung muß aber garnicht sein und wir brauchen den Faktor 50 hier garnicht, denn alleine die Erkenntnis aus dieser einfachen Betrachtung wird ausreichen um zu erkennen was läuft.

( Wenn Sie am Ende des Artikel sehen wer in Wirklichkeit an der aktuellen Entwicklung mit schuld ist und den Staat in den Ruin treiben wird, weil man sich verhält wie ein .........., dann können Sie diese Dummheit ja noch mit dem Faktor 50 multiplizieren!)

Die Bank ist also ein Geldhändler, der sich Geld gegen Zins von den Anlegern einkauft und gegen einen höheren Zins an einen Schuldner verkauft.
Je höher die Zinsdifferenz - also der Preisunterschied zwischen Einkauf und Verkauf ( hier eben bei der Ware "Geld") desto höher ist der Gewinn. Das ist wie beim Bäcker!

Das Spiel funktioniert aber nur solange und es entsteht nur dann ein Gewinn, solange die Zahlungsausfälle der Schuldner die Zinsdifferenz nicht überschreiten.

Die Zinsdifferenz ist also der Ausfallpuffer.

Was ist nun unter anderem mit der Einführung des Euro passiert ?

Die Währungsunion hat u.a. dazu geführt, daß sich die Zinsen innerhalb der Eurozone ganz gewaltig angeglichen haben und sich immer mehr von den realen einzelnen Fakten und Ausfallwahrscheinlichkeiten der einzelnen Länder an sich verabschiedet haben.
Dahinter stecken zum einen die Konvergenzkriterien, wo man davon ausging, daß die Länder bei Verschuldung usw.....relativ ähnlich sind und auch so bleiben - also alle die gleichen Startbedingungen haben - und zum anderen das Vertrauen darauf, daß bei einer Währungsunion die starken Länder den schwachen in Problemsituationen schon helfen würden.

Warum sollte es dann also große Zinsdifferenzen unter den Staatsanleihen geben, wenn eh keiner absaufen kann? Eigentlich logisch...oder?

Diese Umstände haben also in der Folge vor allem bei den schwächeren Südländern ( Italien, Spanien, Portugal, Griechenland usw....), die vorher höhere Zinsen auf Staatsschulden zahlen mußten dazu geführt, daß man sich immer günstiger refinanzieren konnte, obwohl die Schulden weiter stiegen.

Die nun niedrigen Zinsen in diesen Ländern - verbunden mit einer stabileren Währung als vorher - führte eben dort dann relativ schnell zu einem Boom, der sich vor allem am Immobilienmarkt und im Konsum niederschlug.

Stellen Sie sich mal vor was in einem Volk von Bürgern/Konsumenten vorgeht, wenn die Zinsen nach jahrzentelangen Durchschnittswerten von 6 - 10% auf nur noch 2 oder 3% sinken.

Da hört man auf zu sparen, weil es sich nicht mehr lohnt und da verschuldet man sich doch für jeden Sch....., weil die Zinsen so niedrig sind.
Man nennt das in der Fachsprache so, daß die "Konsum-Verzichts-Prämie" namens "Zins" fällt!

Folge: Diese Länder bzw. deren Bewohner haben also das künstlich billige Geld zum Fenster hinausgeworfen ( über die eigenen Verhältnisse gelebt), während andere genau eben diese Gelder erwirtschaften und zusammensparen mussten.

Es kann nämlich nur da einer einen Euro ausgeben bzw. sich von der Bank leihen, wo ein anderer diesen auch einzahlt.



Die Sparer im deutschsprachigen Raum ( v.a. in Deutschland) haben sich also in den letzten Jahren von immer schlechter werdenden Schuldnern mit immer weniger Zins abspeisen lassen. In Österreich genau das Gleiche! Grob kann man sagen, daß die Zinsen tendentiell schon seit 30 Jahren fallen, obwohl genau in derselben Zeit die Schulden der Staaten und damit das Ausfallrisiko gestiegen ist. Das Zinsgefüge ist also völlig aus den Fugen geraten!

Das ist so dumm und absurd, wie wenn Sie zu Ihrer Frau immer netter oder großzügiger werden würden, je schlechter diese Sie selbst behandelt.

Oder Sie belohnen Ihr Kind umso mehr - je schlechter das Zeugnis ist.

Oder: Sie werden auf Frauen immer geiler - je hässlicher diese sind!

Man kann also davon sprechen, daß es nichts dümmeres auf der Welt gibt als den deutschen -Otto-Normal-Bankkunden und Versicherungs-Gläubigen.

Aber das ist nur der erste und harmlosere Teil der ganzen Wahrheit.

Wenn Sie diese Aussagen jetzt schon aufregen, dann sollten Sie nun nicht mehr weiterlesen, denn es wird noch viel härter werden.

Also was passiert nun mit dem Geld, das man der Bank oder der Versicherung leiht?

Diese legen es anderswo an und man kann eben diese Gelder in großen Volumen nur dort anlegen wo ein anderer auch entsprechend Schulden macht. Dazu kommt noch, daß die Zinsdifferenz dann besonders groß wird - also der mögliche Gewinn - wenn man sich schlechte Schuldner sucht, die mehr Zinsen zahlen müssen.

Das Geld sucht sich also auch so automatisch über den Zins den Weg zu den größten Verschwendern und zu denen, die weder sparen - noch mehr verdienen wollen, sondern sich einfach einen Dummen suchen, der einem was leiht!

oder anders formuliert:

Es ziehen vor allem die Länder über Staatsanleihen oder Schuldner über Kredite diese Spar-Gelder an, die hohe Verschuldungsraten haben - also viel Geld benötigen und am meisten über die eigenen Verhältnisse leben.

Folge:

Je überheblicher, egoistischer, anspruchsvoller, arroganter und konsumsüchtiger der Schuldner hinten also ist, desto mehr Geld zieht er im Laufe der Zeit an - ein klarer und logischer Fall.
Hört sich für einige viielleicht


 
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