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Wo stehen wir aktuell? Was ist mit Krise? Wie geht es weiter? Wann kommt der Knall? Drucken E-Mail
Dienstag, den 20. Juli 2010 um 08:19 Uhr
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Wo stehen wir aktuell? Was ist mit Krise? Wie geht es weiter? Wann kommt der Knall?
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Die Frage, die derzeit wohl die meisten beschäftigen dürfte ist, was denn aktuell los ist und wo wir aktuell stehen, denn von Krise ist nirgendwo mehr etwas zu lesen und zu hören. Auch die Edelmetalle haben auf eben diese abflauende Krisenangst inzwischen mit deutlichen Abschlägen in den letzten 2 Monaten reagiert. Außerdem stellt sich die Frage, wann es denn nun zum großen Knall kommen wird, denn dass da irgendwo etwas nicht stimmt ist doch auch schon vielen bewusst.

Zunächst einmal möchten wir Ihnen ein paar aktuelle Zahlen aus aller Welt zur Einführung in einen der wohl härtesten Artikel präsentieren, den wir hier jemals veröffentlicht haben:

- Die Zahl der Hartz IV-Aufstocker steigt immer weiter und hat nun in den neuen Bundesländern zwischen 2005 und 2010 schon von 3,3% auf über 5%zugelegt. In den alten Bundesländern gab es eine Verdoppelung von 1,1% auf 2,0%.
Über 40% der Aufstocker in den neuen Bundesländern arbeiten für weniger als 5 Euro/Stunde.

Die US-Hauspfändungen steigen im 1. Quartal 2010 um 38% gegenüber 2009 und zwar auf fast 270.000.

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Nun mal ein paar Zahlen, an denen Sie sehen, dass es gar nicht so schlecht läuft:

-Morgan meldet für das 2. Quartal 2010einen Anstieg des Gewinns um 77% auf 4,8 Mrd $.

- Novartis meldet für das 2.Quartal 2010 einen Anstieg des Umsatz um 11% auf 11,7 Mrd $ und einen Anstieg des Nettogewinns um 19% auf 2,4 Mrd $.

- Intel steigert den Umsatz im 2.Quartal 2010 um 35% auf 10,8 Mrd $ und fährt mit 2,9 Mrd $ einen neuen absoluten Rekordgewinn ein.

- Singapur meldet für das 2.Quartal 2010 einen Anstieg des BIP um 19,3% gegenüber 2009. Die Exporte konnten um 75% gesteigert werden.

- Der Auftragseingang im deutschen Maschinenbau erhöht sich im Mai um 61% gegenüber Mai 2009.

- Die deutschen Importe legten zuletzt um 34% zu, die Exporte um 29% zu.




- Die Einkaufsmanagerindizes bewegen sich weltweit in den großen Volkswirtschaften aktuell deutlich oberhalb der Marke von 50 und deuten damit Expansion an.


- Neben dem Schiffstransportvolumen konnten in den letzten Monaten auch die per Luftfracht transportierten Güter kräftig zulegen. Das Frachtaufkommen ist weltweit im Mai 2010 um stolze 34,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresniveau angestiegen. Sogar ein historisches Hoch erreicht das Luftfrachtvolumen am Frankfurter Flughafen, wo sogar das Passagiergeschäft im Mai im Vergleich zu 2009 um satte 11,7 Prozent anzog..

Der Risikoaufschlag spanischer Anleihen gegenüber deutschen Anleihen ist nun wieder auf 200 Basispunkte - das sind 2 volle Prozent - angestiegen - damit bleiben zwar die Probleme weiter offensichtlich, aber aus den Medien aus dem Sinn! Und machen wir uns doch nix vor: Die Lage in den USA ist doch noch viel schlechter als bei uns - aber seit man in den Medien von Griechenland usw. nix mehr hört hat sich auch das Bewusstsein wieder geändert und der Dollar ist wieder im Rückzug! Wir rechnen hier auch weiter mit einem fallenden Dollar gegenüber dem Euro. Die Massenmedien machen die Stimmung - und die trifft und beeinflusst jeden - wir werden darauf noch kommen.

Das US-Handelsbilanzdefizit ist im Mai um 5,0% auf 42,3 Mrd $ angestiegen.


Pricewaterhouse Coopers hat für 2009 einen Anstieg des Volumens fauler Kredite in den Bilanzen deutscher Banken um 53% auf 213 Mrd Euro festgestellt.

Die Einnahmen von Bund, Ländern und Gemeinden fallen im 1.Quartal 2010 um über 5% auf 143,7 Mrd Euro verglichen mit Q1 2009. Die Ausgaben steigen um 2,9% auf fast 191 Mrd Euro.Man schiebt also mit Konjunkturprogrammen die Wirtschaft an, hat aber in Wirklichkeit das Geld dafür garnicht!

Nun sehen wir uns mal an, was auf den Meeren dieser Welt gerade passiert oder transportiert wird:

Der Index für die Trockenfrachtraten ist von 4.200 Ende Mai 2010 auf 2.400 gefallen, was etwa einem Rückgang um 43% entspricht.

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Der Baltic Dry Index ging zuletzt deutlich zurück, aber die Frachtraten für Container explodierten geradezu von etwa 4.900 Anfang 2010 auf weit über 12.000 zum 01. Juli 2010.

Chinas Silberimporte betrugen im Mai 2010 netto 354 Tonnen importiert nach 302 Tonnen im April und 415 im März.

Wir hatten Ihnen ja schon zum Start der Seite gesagt, dass wir mit dem großen Knall etwa Ende 2013 rechnen, denn nicht nur die mathematischen Berechnungen, die exponentiell ansteigenden Geldmengen- und Verschuldungskurven, sowie die wirtschaftlichen Rahmendaten, sondern auch die psyochologischen und gesellschaftlichen Veränderungen deuten auf dieses Datum hin.

Während viele andere Internetseiten tagtäglich mit dem Zusammenbruch der Staaten, der Währungen und der Versorgung gerechnet haben war uns klar, dass der Medikamenten-Mix aus niedrigen Zinsen, Konjunkturprogrammen und Volksverblödung seine Wirkung in der Summe gar nicht verfehlen konnte.

Je dümmer, vergnügungssüchtiger, ängstlicher und gefräßiger eine Masse ist, desto einfacher ist es diese über eben diese 3 Stellschrauben wieder zum Konsumieren zu bringen.

Und damit wir uns in einem Artikel, der eh etwas länger werden dürfte nicht in unwichtigem Bla-Bla verlieren kommen wir gleich zur Sache: Viele von Ihnen werden denken, dass diese Manipulationen angeblich zwar bei allen anderen funktionieren würden, man selber aber so intelligent und unabhängig im Denken und Handeln sei, dass man sehr gut ausfiltern könne.

Irrtum: Ich sage Ihnen mal dazu meine eigenen Erfahrungen mit dieser Seite.

Wir können die Zahl und die Klicks auf die Werbung auch sehr gut steuern, selbst bei einer Leserschaft, die sicher unabhängiger und intelligenter ist als die breite Masse.

Die reine Bannerplatzierung reicht schon aus um hier ganz gewaltige Verschiebungen zu bewirken – das ist Punkt 1. Der zweite Punkt ist die Zahl der Artikel die wir schreiben.

Die Klicks auf die Werbung nehmen explosionsartig zu, wenn wir weniger schreiben und gerade die letzten Wochen, wo wir fast gar nichts mehr Neues geschrieben haben brachten hier unglaubliche Ergebnisse. Wenn es also nichts zu lesen gibt, dann suchen selbst die intelligentesten Leute irgendwas womit man die Zeit totschlagen oder wo man sich weiter informieren kann – das mal zum Thema: „ Immer diese Werbung, die juckt mich nicht, die geht mich nix an“!

Ein erster entscheidender Faktor, warum



sich die Wirtschaft nun doch entgegen allen Unkenrufen vieler Krisenpessimisten wieder oder soll ich besser sagen noch einmal erholen kann ist also auch die Tatsache, dass es die Medien immer wieder und immer besser schaffen irgendwelche Bedürfnisse in den Leuten zu wecken – ganz egal ob es sich um eine neue Immobilie, neue Möbel, Urlaub, Gesundheit, Fitness, Kochen, Elektrogeräte, Handys, Autos oder sonst was handelt.

Wir sind eine Internet- und Handysüchtige Gesellschaft geworden, das wurde mir auch zuletzt wieder eindrucksvoll vor Augen geführt, als wir in den letzten Tagen die ersten Bewerber und Bewerberinnen unserer Stellenausschreibung zu Vorstellungsgesprächen eingeladen haben.

Da bringt man es sehr oft nicht mal mehr auf die Reihe das Handy auszuschalten oder auch mal den Freund oder die Freundin wegzudrücken, wenn man sich in so einem Gespräch oder sogar bei einem Geschäftstermin befindet, wo dir die Leute mal mitgenommen haben, damit die sehen wo wir so unterwegs sind. Und dabei geht es nicht mal im entferntesten um irgendeinen dringenden Notfall, wenn angerufen wird, sondern der Grund für die Anrufe ist einfach nur die Langweile oder vielleicht auch die Eifersucht des Partners, wenn der weiß, dass sich die Freundin gerade mit jemadem trifft.

" Bist Du schon dort?, wo bist du genau? wie ist es? Wann kommst wieder heim? blablablablabla........!"


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Und wenn man dann abends wirklich zu Haus ist, dann hat man sich wieder nix mehr zu erzählen, weil schon alles am Handy gesagt wurde, also muß man wieder wen anders anrufen oder SMSen schreiben, weil es so langweilig ist auf der Welt. Man ist zwar immer irgendwo, aber nirgends richtig mit dem Herz und dem Hirn!

Ja – lachen Sie nur, genau so sieht es aus in unserer – von der größten Krise aller Zeiten – angeblich schwer durchgebeutelten Gesellschaft. Überhaupt kann ich Ihnen mal eines zu 100% sagen: Wir können aktuell doch gar keine Krise haben, wenn ich mir die reine Zahl der Bewerbungen auf unsere Stellenausschreibung ansehe.

Da braucht mir keiner mehr was von Krise und Unzufriedenheit sagen, wenn selbst bei unseren Leserzahlen nur so wenige den Hintern in die Höhe bekommen, um sich auf wirkliche Top-Stellen in einem absolut krisensicheren und zukunftsträchtigen Sektor zu bewerben. Und selbst wenn wir nur Leser mit super Jobs haben - Sie also alle nicht betroffen sind, dann müssten Sie doch zumindest in einer Weltwirtschaftskrise wie wir sie noch niemals erlebt haben irgendjemanden kennen, dem Sie das Jobangebot zeigen könnten.

Damit möchte ich nicht die treffen, die sich gemeldet haben, aber wenn ich schon überall höre, dass sich die Leute andauernd über das schlechte Arbeitsklima, die Existenzangst und die Bezahlung beschweren, dann tut mir echt alles weh, wenn ich sehe, was man auf so eine Ausschreibung an Rücklauf bekommt.

Nur Gejammere und Krisenstimmung überall, aber man bringt es nicht auf die Reihe sich mal selber zu verändern oder wenigstens eine(n) Bekannte(n) zu uns zu schicken, wo man genau weiß, dass es bei der in der Arbeit nicht läuft und man da nur rumwinselt wie ein angeschossener Hund.

Mein "Stellen-Ausschreibungs-Krisen-Indikator" zeigt mir also an, dass wir keine Krise haben oder diejenigen, die nur jammern, wie schlecht doch alles sei schon für rein garnichts den Hintern in die Höhe bekommen und bereit sind sich auch mal beruflich wirklich zu verändern. Von der Unflexibilität für einen gut bezahlten Job in einem super Team und in einer Branche die zumindest noch einige Jahre lang brummen wird auch mal umzuziehen möchte ich noch gar nicht erst mal reden, denn da hat man ja zu vielen angeblichen Freunden in X und Y so eine starke Bindung, dass man auf deren überflüssiges Gelabere niemals für ein paar Tage verzichten könnte.

Oder denken einige vielleicht, dass es uns an den finanziellen Mitteln fehlen würde die Leute auch entsprechend gut, langfristig und krisensicher zu bezahlen?

alt

Na dann zeigen Sie mir doch bitte mal eine Seite, die auch nur ansatzweise so viele Werbepartner hat und selbst das sind nur die besten in einem Sektor – also im Edelmetallbereich – der von Krise nicht im Geringsten betroffen ist, sondern vielmehr auch auf Sicht der nächsten Jahre der große Gewinner sein wird!

Wir machen aber aktuell noch keine Vorträge, die richtig Geld bringen, der Verkauf des Münntestgerätes läuft erst an, die Gutachten über die Minen sind noch nicht gemacht, die Ringaktion hat Sommerpause usw........

Und außerdem



 
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